Digitalisierungsberatung

Im Zuge einer gemeinsamen Umsetzungsvereinbarung zwischen dem Land Hessen und den Kommunalen Spitzenverbänden bietet die ekom21 ihren kommunalen Kunden geförderte Beratungsleistungen zu verschiedenen aufeinander aufbauenden Aspekten der Digitalisierung.

Das Beratungskonzept umfasst vier unterschiedliche Module, die aufeinander abgestimmt sind. Sie erhalten nicht nur wesentliche Informationen an die Hand gegeben, sondern zeigen Ihnen, wie sie aktiv von Ihrer jeweiligen Situation aus in die Umsetzung kommen.

Das Beratungskonzept umfasst die nachfolgenden vier Module. Für ausführlichere Informationen zu den Inhalten und Zielgruppe klicken Sie bitte auf das jeweilige Modul.

  • Modul 1: Einführung/Überblick zum OZG

    Inhalte

    1. Gesetzliche Grundlagen (OZG, E-Government-Gesetz, Hessisches E-Government-Gesetz, Datenschutzgrundverordnung)
    2. Beteiligung der Personalvertretung bei der Umsetzung des OZG (HPVG)
    3. Schriftformerfordernis (Verwaltungsverfahrensgesetz, hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz)
    4. Umsetzungsstrukturen OZG-Kommunal
    5. Organisations-, Technik- und Betriebskonzept
    6. Mitwirkung der Kommunen in den Digitalisierungsfabriken
    7. Nutzungsmöglichkeiten der Lösungsbausteine für die Kommunen, Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen)
    8. Kommunales Portal / Internetauftritt
    9. Chancen des OZG für die Digitalisierung der Kommunalverwaltung anhand von Best Practice Beispielen.


    Zielsetzung:

    Die Kommunen kennen die wesentlichen Bausteine zur OZG Umsetzung und können für die eigene Verwaltung Maßnahmenpläne zur Durchführung der technischen und organisatorischen Umsetzung erarbeiten. Vorhandene Online-Services können in die Maßnahmenplanung integriert und weitere Digitalisierungsmöglichkeiten der Verwaltung berücksichtigt werden.

    Zielgruppe:

    Verwaltungsspitze, Amtsleitungen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, Inter-net/CMS-Beauftragte, Presse/Öffentlichkeitsarbeit, IT-Administration.

    Beratungsumfang:

    2,5 Tage (davon 2 Tage vor Ort und 0,5 Tage Ergebnisbesprechung

  • Modul 2: Umsetzungsberatung für die OZG-Digitalisierung

    Inhalte:

    a. Definition von Handlungsfeldern für die Kommune
    b. Fachverfahren
    c. Schnittstellen zu Fachverfahren
    d. Prozessanalyse, Prozessoptimierung
    e. Optional Einführung vorhandener civento-Prozesse aus Bibliothek
    f. Entwicklung neuer civento-Prozesse / State-Of-The-Art-Lösungen
    g. Erstellung eines Umsetzungsplans
    h. Organisation innerhalb der Verwaltung
    i. Arbeitsteilige Vorgehensweise in Modellkommunen.

    Zielsetzung:

    Die Kommunen können Digitalisierungsmaßnahmen in der eigenen Verwaltung planen und umsetzen und kennen die Vorteile der gemeinschaftlichen Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben durch die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ). Sie können Handlungsfelder zur Erstellung eines Projektplans von bis zu 24 Monaten inklusive Zielen, Meilensteinen, Verantwortlichkeiten und des Finanzierungsrahmens für Maßnahmen definieren. Vorhandene Fachverfahren und Online-Services sind bekannt. Die Teilnehmenden werden befähigt, eigene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen innerhalb der eigenen Kommune durchzuführen.

    Zielgruppe:

    Verwaltungsspitze, Amtsleitungen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, IT Administration, Projektmanagement, Digitalisierungsbeauftragte, Personalvertretungen.
    Voraussetzung: Inanspruchnahme Modul 1 oder Kenntnisse zu den Inhalten von Modul 1.

    Beratungsumfang:

    2,5 Tage (davon 2 Tage vor Ort und 0,5 Tage Ergebnisbesprechung)

  • Modul 3: Weiterführende Beratung, produkt- und anbieterneutraler Zukunftsausblick unter Einbeziehung der e-Akte

    Inhalte

    1. Lösungsarchitektur
    2. Organisation (Aktenplan)
    3. Lösungsbausteine
    4. Nutzung von civento
    5. Schnittstellen zu Fachverfahren
    6. Umsetzungsplanung
    7. Organisationsveränderungen (Veraktung, Abläufe)
    8. Kommunales Archiv.


    Zielsetzung:

    Die Kommunen kennen die organisatorischen Grundlagen und Vorarbeiten zur Einführung der e-Akte. Sie können einen Aktenplan zur schrittweisen Einführung der e-Akte planen/umsetzen und kennen bereits vorhandene Lösungsbausteine (Fachverfahren und DMS) einschließlich civento.

    Zielgruppe:

    Verwaltungsspitze, Amtsleitungen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, IT Administration, Projektmanagement, Digitalisierungsbeauftragte, Personalvertretungen.

    Beratungsumfang:

    3,0 Tage (davon 2,5 Tage vor Ort und 0,5 Tage Ergebnisbesprechung)

  • Modul 4: Digitalisierung der Kommune

    Inhalte

    1. Besprechung von allgemeinen und grundlegenden Fragen zur Digitalisierung von kommunalen Handlungsbereichen
    2. Herausarbeiten von Schwerpunkten der kommunalen Digitalisierungsbestrebungen
    3. Fachliche Vertiefung von fokussierten Handlungsfeldern
    4. Erarbeitung von Grundlagen und Skizzen für die Erstellung von Digitalisierungsstrategien oder –konzepten
    5. Erarbeitung einer Projektskizze zur Einreichung in Phase 2 des Förderprogramms zur Digitalisierung von Kommunen im Rahmen des Programms Starke Heimat Hessen (Gemeinschaftsvorhaben, nach Veröffentlichung der entsprechenden Förderrichtlinie).


    Zielsetzung:

    Die tatsächlichen Ziele der Beratung können fallweise je nach Interesse der Kommune variieren. Die Teilnehmenden haben einen Überblick über kommunale digitale Handlungsfelder und jeweils den Nutzen, die Hürden und Risiken. Sie haben für ihre Kommune eine Auswahl getroffen, in welchen Handlungsfeldern zukünftig ein verstärktes Engagement mit welchen potenziellen Gewinnen erfolgt und kennen in den gewählten Handlungsfeldern erste fachliche Ansätze geeigneter Maßnahmen. Individuelle strategische Ansätze, an denen die weitere Umsetzung von Maßnahmen ausgerichtet werden kann, sind herausgearbeitet. Kommunen, die eine gemeinsame Projektskizze in Phase 2 der Förderung der Digitalisierung der Kommunen im Rah-men des Programms Starke Heimat Hessen einreichen wollen, erhalten konkrete Unterstützung bei der Ausarbeitung dieser Projektskizze.

    Zielgruppe:

    Verwaltungsspitze, Amtsleitungen, Datenschutzbeauftragte, IT-Sicherheit, Projektma-nagement, Digitalisierungsbeauftragte, Personalvertretungen, Presse/Öffentlichkeits-arbeit, entsprechende Fachlichkeit.

    Beratungsumfang:

    2,5 Tage (davon 2 Tage vor Ort und 0,5 Tage Ergebnisbesprechung)

Förderung und Beantragung

Alle Informationen rund um die Förderfähigkeit der Digitalisierungsberatung sowie den Registrierungsprozess für die Beantragung von Modulen finden Sie auf einer eigenen Seite:


Digitalisierungsberatung - auf einen Blick

  • setzt bei Ihrer konkreten Ausgangssituation und Ihrem Wissenstand an
  • ist modular aufgebaut - jedes Modul ist jedoch in sich abgeschlossen
  •  ist eingebettet in die weiteren Angebote des Landes Hessen und der ekom21 zu Verwaltungsdigitalisierung und OZG-Umsetzung
  • ist förderfähig im Rahmen der Umsetzungsvereinbarung des Landes Hessen mit den Kommunalen Spitzenverbänden
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