LaIF

Informationssystem für Fahrerlaubnisbehörden

Das Verfahren LaIF unterstützt durch workflowgesteuerte Prozesse die Vorgangsbearbeitung in den Fahrerlaubnisbehörden. Strukturen, Workflows und Schnittstellen sorgen für die reibungslose Kommunikation mit Registern (ZFER, FAER) und Behörden (KBA) und die Bestellung von Führerscheinen bei der Bundesdruckerei. Mit dem Verfahren können unter anderem Anträge von Fahrschulen elektronisch übernommen und effizient bearbeitet werden. LaIF bildet sämtliche in der Führerscheinstelle anfallenden Bearbeitungsvorgänge ab.
LaIF – die vernetzte Fahrerlaubnisbehörde

Kraftfahrzeuge zu führen erfordert in Deutschland eine gültige Fahrerlaubnis. Diese wiederum setzt Schulungen durch zertifizierte Fahrlehrer voraus. Eine einheitliche Fahrprüfung belegt dann nach Fahrerlaubnisrecht die Eignung, Fahrzeuge einer bestimmten Klasse zu führen. Hier sind einige von vielen Aufgaben der Führerscheinstellen angesprochen: Fahrschulen und Fahrlehrer registrieren, Fahrprüfungen dokumentieren, Fahrerlaubnisse unterschiedlicher Klassen ausstellen oder Führerscheine auf Probe überwachen. Die Aufgaben sind umfangreich und vielfältig.

  • Was bietet LaIF?

    LaIF bringt Übersicht in das Fahrerlaubniswesen, indem das Verfahren alle anfallenden Verwaltungsprozesse in der Behörde mittels Workflows rechtssicher unterstützt und strukturiert. Schnittstellen zu den verschiedensten Behörden im Fahrerlaubniswesen – etwa dem Kraftfahrtbundesamt – automatisieren die Vorgangsbearbeitung und sorgen für Datenaustausch. Das reduziert Fehler, mindert den Aufwand der Sacharbeiter und beschleunigt die Verwaltungsvorgänge insgesamt.

  • Viele Regeln

    Fahrerlaubnisbehörden unterliegen vielen Rechtstexten, die bei der Vorgangsbearbeitung zu beachten sind – etwa dem Straßenverkehrsgesetz (StVG), der Fahrerlaubnisverordnung  (FeV) oder das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG), um nur einige zu nennen. Das Fachverfahren LaIF sorgt für rechtssichere und effiziente Verwaltungsvorgänge, etwa in der Personalverwaltung. Es unterstützt den Sachbearbeiter zudem durch seine intuitive Bedienoberfläche, die kaum Einarbeitung benötigt.

  • Bequem, präzise, vollständig

    Vom Hauptmenü aus lassen sich bis zu zehn Vorgänge parallel bearbeiten. So können die Verwaltungsexperten auch während der Bearbeitung eines Falles dazu weitere Umstände und die Historie im angeschlossenen Archiv recherchieren oder Auskünften zu anderen Fällen erteilen. Die Suchfunktion macht die Informationssuche schnell und erschließt zugleich auch die Fallhistorie. Zu den Kernfunktionen gehört die Verwaltung von Fahrerlaubnissen, von Fahrlehrer und Fahrschulen. Neben Routineschritten unterstützt LaIF aber auch bei besonderen Maßnahmen wie Führerschein-Entzug und anderen Rechtsmittelverfahren. Die integrierte Terminverwaltung sorgt für die Einhaltung aller Fristen, so dass nichts vergessen wird. Das Gebührenmanagement mit Berechnung und Schnittstelle zu Finanzkassen komplettiert LaIF zu einem Fachverfahren für alle Belange der Fahrerlaubnisbehörde.


  • Welt der Mobilität im Austausch

    Fahrerlaubnisbehörden nutzen LaIF zur Bewältigung ihrer sämtlichen Aufgabenstellungen, wozu auch der Informations- und Datenabgleich mit anderen Behörden gehört. Denn wie läßt sich sonst beispielweise überprüfen, ob der Führerschein entzogen wurde und die Anmeldung zur Fahrprüfung damit unzulässig ist? Oder wie wird man einen Führerschein zur Sachfahndung bei der Polizei ausschreiben? Zu den externen Stellen, die LaIF über Schnittstellen ansteuern und mit ihnen Daten austauschen kann, gehören: das Kraftfahrtbundesamt (KBA) mit dem Zentralen Fahrerlaubnisregister (ZFER), dem Fahreignungsregister (FAER) und dem Bundeszentralregister (BZR), die Bundesdruckerei, europäische Einheiten wie das französische Réseau permis de conduire (Resper), die Datenstation Sachfahndung (Dasta), das Dokumenten-Informations-System (Dokis) und Prüforganisationen wie TÜV und Dekra.

    Abgerundet wird LaIF von einem optionalen Bürgerservice, mit dem Bürger Anträge bei der Fahrerlaubnisbehörde auch zeit- und ortsunabhängig per Internet vornehmen können. Technisch ist LaIF so gebaut: Zugriff auf LaIF erhalten Sachbearbeiter über eine Terminalanwendung, während die Anwendung selbst physisch auf geschützten Servern in einem Rechenzentrum ausgeführt wird. Zu den Nutzern gehören aktuell der Kreis Bergstraße, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Kreis Groß-Gerau, der Main-Kinzig-Kreis, der Main-Taunus-Kreis, der Odenwaldkreis, der Rheingau-Taunus-Kreis und der Lahn-Dill-Kreis.

LaIF – auf einen Blick
  • sorgt für effiziente und rechtsichere Verwaltung im Fahrerlaubniswesen
  • vereinfacht die Vorgangsbearbeitung mit Automatisierungen und Workflows
  • reduziert Fehler und Aufwand mit Schnittstellen zu Dritt-Systemen
  • automatisiert Datenaustausch mit KBA, ZFER oder TÜV
  • wird wartungsfrei als Anwendung im BSI-zertifizierten Rechenzentrum bereitgestellt.
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