Digitalisierung und OZG

Gelungener Auftakt der ekom21-Roadshow

Das Ziel ist klar: Bis Ende 2022 müssen die hessischen Städte und Gemeinden alle 538 Verwaltungsleistungen auch online anbieten. Doch was ist der richtige Weg dahin? Zur Beantwortung dieser Frage hat sich die ekom21 selbst auf die Straße begeben und führt eine Roadshow zu Digitalisierung und OZG durch.

Beim ersten Halt am 5. September 2019 in der Stadthalle Idstein begrüßte ekom21-Vertriebsleiter Dr. Patrick Weber die 75 Teilnehmer. Danach ging es gleich mitten hinein in das prall gefüllte Halbtagsprogramm mit einem Vortrag von Christoph Steinacker, der anhand der Funktionalitäten Content-Management-Systems cms21 der ekom21 aufzeigte, wie kommunale Online-Services effizient und bürgerfreundlich in den Internet-Auftritt einer Stadt oder Gemeinde eingebunden werden können. Neben dem sehr nutzerfreundlichem CMS-System stellte Steinacker besonders die Schnittstelle zu den Daten des Hessenfinders heraus, die es ermöglicht, Leistungsbeschreibungen und rechtliche Rahmenbedingungen von zentraler Stelle aus immer aktuell und juristisch korrekt in die kommunale Website einzubinden.

Live-Demonstration: Das Digitale Rathaus

Im folgenden Themenblock stand dann im Rahmen einer Live-Demonstration das Digitale Rathaus und die darin ineinandergreifenden Prozesse von den Online-Services über die elektronische Vorgangsbearbeitung bis zum Bezahlen im Fokus. Anhand einer Beantragung einer verkehrsrechtlichen Anordnung, die ein Bürger auf der Website der Musterkommune Schönwetter am Berg vornimmt, wurde gezeigt, die wie Anträge dann in der Digitalisierungsplattform civento beim Sachbearbeiter auftauchen und von ihm bearbeitet werden. Parallel wurde ein ähnlicher Antrag auch im Bereich Meldewesen mit dem Modul OLAV (Online-Anträge und Vorgänge) vorgeführt. Diese Prozesse sind schließlich auch mit dem ePayment-Manager verknüpft, wie Christian Diste, Fachbereichsleiter bei der ekom21, vorführte. Darin werden die Zahlungen nachverfolgt und auch mit dem Digitalen Finanzwesen newsystem abgeglichen.

Fokus: eAkte

Die zweite Hälfte der ekom21-Roadshow zu Digitalisierung und OZG stand dann ganz im Zeichen der E-Akten, die für verschiedene Verfahren und auch fachamtsübergreifend in einzelnen Vorträgen vorgestellt wurden. Bereits im Einsatz ist die eAkte für das Finanzwesen Infoma newsystem. Die Daten werden über eine Schnittstelle revisionssicher im DMS-System einer Verwaltung abgelegt und können von dort auch wieder angezeigt werden. Der Vorteil: keine doppelten Bescheide – die Daten existieren nur an einer festgelegten Stelle im DMS-System.

Auch im Bereich Personalwesen ist die Digitalisierung bereits weit fortgeschritten, wie Cäcilia Franz, Teamleiterin bei der ekom21, anhand der neuen Funktionalitäten von P&I LOGA 3 vorführte. Von einem integrierten Bewerbermanagement bis hin zur Anlage einer Digitalen Personalakte der erfolgreichen Bewerber: Das Personalwesen kann heute komplett medienbruchfrei arbeiten und ermöglicht rollenbasiert unterschiedlichste An- und Einsichten in die Personaldaten.

Zum Abschluss der Roadshow gab Sascha Wesseli von der ekom21 einen Ausblick auf die Lösung eAkte Office: fachamtsübergreifend und eingebettet in die existierende IT-Strukturen der kommunalen Kunden führt die eAkte unterschiedlichste Einzel-eAkten und auch Office-Dokumente zusammen, speichert diese revisionssicher und gemäß den Vorgaben des Hessischen Aktenführungserlasses und macht auch das Suchen und Wiederauffinden der Daten komfortabel.

Begleitende Fachausstellung

Am Rande der Roadshow konnten sich die Besucher in der begleitenden Fachausstellung umfassend über die ekom21-Lösungen in den Bereichen Finanzwesen, Personalwesen, Meldewesen, Ordnungswidrigkeiten, Sitzungsdienst, Mobilität und Datentransfer, eAkte, der Digitalisierungsplattform civento und dem Content-Management-System cms21 informieren.

Alle weiteren Termine der Roadshow sowie die Agenda finden Sie noch unter

https://www.ekom21.de/roadshow