Meldewesen

Bürgerbüro Offenbach baut Online-Dienstleistungen mit OLAV aus

Konkret bietet das Bürgerbüro in einem ersten Schritt zum 1. August 2019 folgende Vorgänge an: Das Beantragen von einfachen Meldebescheinigungen und erweiterten Meldebescheinigungen, die einen größeren Informationsumfang enthalten als die einfachen, eine Statusabfrage, ob ein beantragter Reisepass oder Ausweis zur Abholung bereitsteht, sowie das Eintragen von Übermittlungssperren.

Diese Vorgänge sind im städtischen Internetportal über www.offenbach.de/buerger-service unter dem Stichwort „Online-Dienste Meldewesen“ abrufbar.

„Wir haben allein in 2018 gut 8.000 einfache und erweiterte Meldebescheinigungen ausgestellt, also etwa 156 pro Woche“, weiß Patrick Griehl, Leiter der Sachbearbeitung des Bürgerbüros Offenbach. „Das zeigt, dass wir es hier mit einer sehr häufig nachgefragten Leistung zu tun haben, die sicherlich auch online in erheblichem Umfang nachgefragt wird. Für alle Kundinnen und Kunden haben wir mit der Online-Meldebescheinigung ein wirklich attraktives Angebot geschaffen.“

„Die Onlinefunktionen im Meldebereich sind eine sinnvolle Ergänzung unseres Portfolios an Online-Leistungen. Sie sind Teil unserer Strategie, insbesondere sogenannte kleine Leistungen, die nicht länger als fünf Minuten dauern, online anzubieten. Damit reduzieren wir den Aufwand unserer Kundinnen und Kunden enorm, weil Terminvereinbarung, Vorlauf-, Warte- und Bearbeitungszeiten entfallen. Aktuell können die Offenbacherinnen und Offenbacher online ihren Bewohnerparkausweis beantragen, KFZ-Kennzeichen reservieren –also Wunschkennzeichen und Zufallskennzeichen –, Autos online außer Betrieb setzen und wiederzulassen, Termine für das Bürgerbüro vereinbaren und den Lieferstatus ihres Fahrzeugbriefs, kurz ZB II, abfragen. Nun gehen wir den nächsten konsequenten Schritt zur Umsetzung des Online-Zugangs-Gesetzes“, erklärt Bürgermeister Peter Freier.

„Die Stadt Offenbach zeigt sich mit der Erweiterung ihrer Servicepalette als besonders fortschrittlich und bürgerorientiert“, freut sich Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21. „Vor dem Hintergrund des Onlinezugangsgesetzes, das jede Kommunalverwaltung verpflichtet, ihre Dienstleistungen bis 2022 auch über das Internet anzubieten, ist dies ein wesentlicher Schritt zur Digitalisierung der Stadtverwaltung.“

(Quelle: https://www.offenbach.de)

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