Servicekonto

Wichtiger Meilenstein bei Onlinediensten

Im Bild  (v.l.n.r.): Rudolf Schleyer (Vorstandsvorsitzender der AKDB) und Bertram Huke (Geschäftsführer der ekom21).
Schnell und einfach

Durch die Zusammenarbeit der beiden kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und AKDB werden ab sofort noch bürgerfreundlichere Beantragungen von Verwaltungsdienstleistungen möglich. Nun können mehr als vier Millionen hessische Bürger Online-Angebote der Standesämter schnell und einfach nutzen und Urkunden wie Geburts-, Ehe- und Lebenspartnerschaftsurkunden künftig mit dem Smartphone beantragen. Das Land Hessen beabsichtigt, das Angebot künftig mit weiteren Online-Services auszubauen, um die Nutzer noch unabhängiger von Ort oder Öffnungszeiten der Verwaltungsstellen zu machen. In einigen hessischen Großstädten können mit dem Servicekonto Hessen auch schon Bewohnerparkausweise beantragt werden, ähnliches ist im Bereich BAföG-Anträge vorgesehen. 

Verwaltungen profitieren

Auch die hessischen Verwaltungen profitieren von den neuen Möglichkeiten: Der Einsatz des Servicekontos entspricht den Anforderungen des Onlinezugangsgesetzes, etwa bezüglich Sicherheit und Verfügbarkeit. Die Softwarehäuser ekom21 und AKDB arbeiteten eng zusammen: Das Servicekonto Hessen wird von der ekom21 betrieben, die AKDB lieferte die erforderliche Basistechnologie und stand der ekom21 beratend zur Seite.

„Die länderübergreifende Zusammenarbeit von AKDB und ekom21 ist eine Erfolgsgeschichte für funktionierendes E-Government in Deutschland. Bürgerkonto und Postfach der AKDB sowie Online-Services der ekom21 machen modernen Bürgerservice möglich“, sagte Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB, beim gemeinsamen Pressetermin mit der ekom21 in München. Auch ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke freute sich: „Wir haben jetzt die Fachdienste im Bereich des Personenstandswesens flächendeckend im Servicekonto Hessen ausgerollt. Ein wichtiger Meilenstein, den wir damit gemeinsam mit der AKDB erreicht haben“.