ekom21

Präsident des Bundesverwaltungsamts besucht ekom21

Von links nach rechts: Philipp Marks (Projektleiter für Digitalisierung), Klaus Wolter (Leiter der Vergabestelle für Berechtigungszertifikate), Christoph Verenkotte (Präsident des Bundesverwaltungsamts (BVA)), Oswin Veith, MdB (Aufsichtsratsvorsitzender ekom21 GmbH), Ulrich Künkel (Geschäftsführer ekom21 GmbH), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21 GmbH)

Nach einer kurzen Vorstellung der ekom21 durch Bertram Huke stellte Christoph Verenkotte das Bundesverwaltungsamt vor, eine oberste Bundesbehörde und einer der größten zentralen Dienstleister des Bundes mit 5.500 Mitarbeitern an 20 Standorten. Das BVA übernimmt für den Bund eine Vielzahl von Fach-, Querschnitts- und Verwaltungsaufgaben, w steht aber selten im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Zu den Aufgaben gehören zum Beispiel die Besoldung der Ressorts des Bundes, die Umsetzung der Förderung für Spitzensport und Kultur sowie die Bereitstellung bundesweiter zentraler Register wie das Ausländerzentralregister oder das Waffenregister.

Zu den Aufgaben des BVA gehört aber auch die Beratung von Bundesbehörden in Fragen der Verwaltungsmodernisierung, wozu auch eine eigene Kompetenz in der Verwaltungsinformatik zählt. Zur Erfüllung der Verwaltungsaufgaben werden dazu seit vielen Jahren eigene IT-Lösungen entwickelt und bereitgestellt. DIes verdeutlicht, dass auch das BVA ebenso wie die ekom21 als IT-Dienstleister aktiv ist, zwar auf Bundesebene aber durchaus mit vergleichbaren Zielen und Herausforderungen.

Der Vorstellung schloss sich ein intensiver Erfahrungsaustausch auf fachlicher Ebene an. Volker Steinbeck (Stab Kunden- und Produktmanagement ekom21) erinnerte an die Unterstützung des Bundesverwaltungsamts bei der Erteilung eines zentralen Berechtigungszertifikats für die eID an die ekom21 und bedankte sich beim BVA für die Unterstützung, die letztlich den hessischen Kommunen einen Aufwand von mehr als 3 Mio. € erspart hat. Weiterhin vermittelte er, dass sich die ekom21 bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) in Hessen vor allem auf die praxisnahe Umsetzung der Prozessdigitalisierung in den Kommunalverwaltungen konzentriert und dazu mit dem Produkt civento einen neuen, sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen hat.

Matthias Martin (Leiter Softwareentwicklung ekom21) stellte dar, mit welchen Methoden und Standards die Softwareentwicklung die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung der Verwaltung umsetzen kann.

In der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich heraus, dass sich sowohl in Bezug auf die Umsetzungsstrategie des OZG, aber auch in Fragen der Prozessdigitalisierung bzw. der Nutzung von Entwicklungswerkzeugen, interessante Parallelen zwischen BVA und ekom21 ergeben und somit interessante Anknüpfungspunkte für weiteren Erfahrungsaustausch vorhanden sind.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass sich dieser Dialog zwischen einer Bundesbehörde und einem kommunalen IT-Dienstleister gelohnt hat und es einen Folgetermin in Köln beim BVA geben wird. Christoph Verenkotte verriet nebenbei, dass er hessische Wurzeln hat: Er ist in Bad Homburg zur Schule gegangen und ist auch gerne nach Gießen gekommen, um wieder einmal den vertrauten "hessischen Tonfall" in einer Gesprächsrunde zu hören. 

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