wgs21 weiter ausgebaut

Das in den hessischen Wasserbehörden fast flächendeckend eingesetzte Fachverfahren zur Überwachung wassergefährdender Stoffe „wgs21“ wurde um sechs weitere Module ergänzt.

Damit ergibt sich für die ekom21-Kunden ein noch größerer Nutzen; hier die neuen Module im Einzelnen:

Grundwasserentnahmen
(Brunnen) Mit Hilfe dieses Moduls können sowohl die erlaubnis- als auch anzeigepflichtigen Grundwasserentnahmen überwacht werden.

Teichanlagen
Hier werden die wichtigsten Lage- und Teichdaten erfasst, so dass sich gerade in Verbindung zu geographischen Informationssystemen (GIS) ein umfassendes Bild der Anlagen ergibt. Es besteht eine gesetzliche Verpflichtung, für Gewässerbenutzungen (z. B. die Entnahme und Wiedereinleitung) wasserrechtliche Zulassungen zu beantragen.

Erdwärmenutzung
Bei diesem Modul liegt der Schwerpunkt auf der automatisierten Termin- und Fristüberwachung der regelmäßigen Prüfungen und der daraus resultierenden Mängelbeseitigung. Wie bei allen anderen neuen Modulen auch, können die erzeugten Anschreiben oder Bescheide über eine Schnittstelle an ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) übergeben werden. Durch den Wegfall der manuellen Aktenführung ist eine weitere erhebliche Zeitersparnis möglich.

Wasserrechtliche Zulassungen/Beteiligungen
Mit Unterstützung dieses Moduls können weitere wasserrechtliche Maßnahmen wie beispielsweise Grundwasserabsenkungen, Betriebs-prüfungen oder die Gewässerunterhaltung erfasst werden. Außerdem können Sie hier auch die Verfahren dokumentieren, an denen die Wasserbehörde (z. B. durch die Naturschutzbehörde, das Regierungspräsidium) beteiligt wurde.

Kleinkläranlagen
Der Schwerpunkt in diesem Modul liegt auf der Anlagenüberwachung gemäß der Eigenkontrollverordnung (EKVO). Hier sind insbesondere die den Wasserbehörden turnusmäßig zum 31. März vorzulegenden EKVO-Berichte zu nennen.

Niederschlagswasserversickerung
Da die Versickerung von Niederschlagswasser teilweise erlaubnispflichtig ist, wurde mit diesem Modul ebenfalls eine Möglichkeit geschaffen, den Verwaltungsvorgang weitgehend zu unterstützen.

Die Erweiterung des bestehenden Verfahrens hatte zum Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Unteren Wasserbehörden verstärkt durch eine noch leistungsfähigere Software zu unterstützen. Insbesondere kann wgs21 so dazu beitragen, dass zeitraubende Routinearbeiten automatisiert erledigt werden, damit die gesparte Zeit effizienter für die Einzelfallbearbeitung genutzt werden kann.

Außerdem konnten im Jahr 2010 zwei weitere Untere Wasserbehörden (Landkreis Limburg-Weilburg und Main-Taunus-Kreis) von der Leistungsfähigkeit des Programmsystems ‚wgs21‘ überzeugt werden. Die dort vorhandenen Datenbestände aus anderen Verfahren wurden vollständig nach wgs21 migriert.

Interesse an wgs21? Richten Sie Ihre Anfragen bitte an:

Dieter Ahlheim 
 Dieter.Ahlheim@ekom21.de

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