SEPA: ekom21-Kunden auf sicherer Seite

 

Mit großer Überraschung hat die ekom21 den Vorschlag der EU-Kommission vom 9. Januar 2014 bzgl. Ausweitung der SEPA-Übergangsfrist bis 1. August 2014 aufgenommen. Die ekom21 geht davon aus, dass dieser Verlängerung nun auch im EU-Parlament und Europäischen Rat entsprochen wird.

Bisher war die ekom21 von keiner Änderung des Umstellungsdatums 1. Februar 2014 ausgegangen und hat entsprechend alle Anstrengungen auf den termingerechten Abschluss der Umstellungsarbeiten konzentriert. Diese Frist hätte auch für die meisten Kunden der ekom21 ausgereicht. Die Verlängerung der Frist hilft nun aber den Kunden, die ihre SEPA-Projekte noch nicht weit genug vorangetrieben haben, um am 1. Februar 2014 vollständig auf SEPA wechseln zu können. Für den größten Teil der Kunden ändert die Verlängerung nichts am Zeitplan der SEPA-Umstellung, da die Projekte bereits entsprechend weit vorangeschritten sind.

Betroffen von der SEPA-Umstellung waren bei der ekom21 im Wesentlichen die Verfahren LOGA® und newsystem® kommunal, die beide bereits heute SEPA-fähig sind. In beiden Verfahren hat die ekom21 in den vergangenen Wochen ersten Kunden vollständig auf SEPA überführt. Hierbei ist es zu keinen wesentlichen Problemen gekommen. Die ekom21 geht derzeit davon aus, bis zum 1. Februar 2014 den größten Teil ihrer Kunden auf das neue Verfahren umgestellt zu haben. Hierbei ist sie aber auf die Mitwirkung der Anwender angewiesen. Die ekom21 rät allen Kunden, ihre begonnenen SEPA-Projekte weiter zielgerichtet voranzutreiben.

Ein wichtiger Teilaspekt der SEPA-Umstellung war die Ablösung des „Kopfbankverfahrens“, also der Möglichkeit, Zahlungsdateien aus LOGA® und newsystem® kommunal über die ekom21 bei der Helaba einzuliefern. Diese Möglichkeit besteht unter SEPA nicht mehr und wird ab dem 1. Februar 2014 nicht mehr unterstützt.

Kunden, die newsystem® kommunal im Einsatz haben, können unter SEPA den neuen Zahlungsverkehrsservice der ekom21 „automatisiertes Hausbankverfahren“ nutzen. Dies gilt ebenfalls für LOGA®-Kunden, die gleichzeitig nsk im Einsatz haben. LOGA®-Kunden ohne nsk erhalten zukünftig ihre Zahlungsverkehrsdateien über das ADT-Portal der ekom21 zur Verfügung gestellt und können diese dann selbstständig bei Ihrer Hausbank einreichen. Für beide Lösungen – automatisiertes Hausbankverfahren und ADT-Portal – ist eine Vereinbarung zwischen den Kunden und der ekom21 erforderlich, in der auch der Informationsfluss geregelt ist.

Kunden, die eine eigene Zahlungsverkehrssoftware (z.B. sfirm, genocash, …) im Einsatz haben, sollten diese auf den aktuellsten Updatestand bringen. Hintergrund ist, dass diverse Anpassungen der Banken in den letzten Wochen bereits in LOGA® eingearbeitet wurden, es aber zu Problemen im Zahlungsverkehr kommen kann, wenn diese Informationen in der Zahlungsverkehrssoftware fehlen. Aus diesem Grund ist hier auf die Aktualität des Updates zu achten.

Alle weiteren Verfahren der ekom21, die Kontoinformationen verarbeiten, sind fristgerecht hinsichtlich SEPA fertiggestellt und wurden bereits den Kunden zur Verfügung gestellt.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen jederzeit unter ekom21SEPA@ekom21.de zur Verfügung.

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