​Projektgruppe SEPA der ekom21 ist gestartet

 

Der europäische Gesetzgeber hat Anfang 2012 eine Verordnung verabschiedet, die die Abschaltung der nationalen Zahlverfahren (Überweisung und Lastschrift) in EURO zugunsten der neuen SEPA-Zahlverfahren vorschreibt. Stichtag ist der 1. Februar 2014.

Damit wird der Single Euro Payment Area (SEPA) für den gesamten Zahlungsverkehr verpflichtend. Mit SEPA werden insbesondere die nationalen deutschen Bankverbindungsdaten (BLZ und Kontonummer) durch ein einheitliches europäisches System verpflichtend ersetzt (IBAN und BIC). Diese gravierende Umstellung betrifft sowohl den eingehenden als auch den ausgehenden bargeldlosen Zahlungsverkehr. Darüber hinaus löst das sogenannte SEPA Lastschrift Mandat die bisherigen deutschen Lösungen der Einzugsermächtigung und des Abbuchungsauftrags ab.
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Um die SEPA-Umstellungsarbeiten frühzeitig zu beginnen, hat sich bereits im Oktober 2012 die Projektgruppe SEPA mit allen Produktverantwortlichen der ekom21 konstituiert und den Startschuss für die SEPA-Umsetzung in den zahlreichen Anwendungen und den Buchhaltungssystemen gegeben. Die ekom21 betreut für seine Verbandsmitglieder und Vertragskunden eine Vielzahl von Anwendungen und Services, die durch die geänderten Vorgaben direkt und indirekt von der SEPA-Einführung beeinflusst werden. Ziel der SEPA-Projektgruppe ist es, die Kunden der ekom21 bei der Umsetzung dieser Herausforderung zu begleiten und zu unterstützen.

So wurde bereits für das LOGA-Personalabrechnungsverfahren ein SEPA-Rundschreiben zur Verfügung gestellt.

Für den Bereich des NSK-Finanzwesen finden bereits seit November 2012 SEPA-Workshops zu folgenden Themen statt:

1.     Grundlagen der SEPA-Umstellung
2.     Voraussetzungen der SEPA-Umstellung
3.     Überarbeitung des Datenbestandes
4.     Technische Abwicklung der SEPA-Umstellung innerhalb von NSK
5.     Was ist zu beachten außerhalb von NSK? 

Weitere Veranstaltungen, Informationen und Schulungen zum Thema SEPA werden folgen.

Die ekom21 wird zusammen mit den Anwendern, den Verfahrensherstellern, den Entwicklungspartnern sowie den Banken und Sparkassen Lösungen erarbeiten, die den Anforderungen des SEPA gerecht werden.

Um die vielfältigen Aufgaben und Aspekte der SEPA-Umstellung sinnvoll umzusetzen, schlägt die ekom21 vor, dass jede Stadt/Gemeinde einen SEPA-Beauftragten benennt, der interne SEPA-Fragestellungen klärt und Ansprechpartner für die ekom21, Banken und Sparkassen sein kann.

Ansprechpartner bei der ekom21 ist:

Klaus-Peter Kreuder
Tel.: 0641.9830-1410
ekom21SEPA@ekom21.de