​Regierungspräsident besucht ekom21
Dr. Christoph Ullrich informiert sich über Maßnahmen zur Cybersicherheit

 

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich (Regierungspräsidium Gießen) besuchte am Montag (30. Mai 2016) die ekom21. Bertram Huke, der Geschäftsführer des größten kommunalen IT-Dienstleisters in Hessen, begrüßte Dr. Ullrich am Unternehmenssitz in Gießen.

v.r.n.l.: Ulrike Umland (Unternehmensbereichsleiterin Zentrale Dienste, ekom21), Matthias Klose (Leiter Stab der Geschäftsführung, ekom21), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21), Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Bastian Schäfer (Leiter Command Center, ekom21) 
Neben der Vorstellung der ekom21, die rund 30.000 Anwender betreut und sich auf Komplettlösungen für den öffentlichen Dienst spezialisiert hat, standen aus aktuellem Anlass Maßnahmen zur Gewährleistung der Informationssicherheit bei den Kommunen im Mittelpunkt der Gespräche. 
Hierbei wurde dem Gießener Regierungspräsidenten, der auch die kommunalrechtliche Aufsicht über das Rechenzentrum innehat, das Projekt „Kommunales Dienstleistungszentrum Cybersicherheit“, das die ekom21 gemeinsam mit dem hessischen Innenministerium umsetzt, vorgestellt.
Insbesondere kleinere Kommunen, die keine eigenen IT-Spezialisten besitzen, werden durch dieses Projekt unterstützt. Im Fokus stehen dabei vielfältige Maßnahmen, Schulungen und Beratungsleistung, um die Herstellung einer Mindest-IT-Sicherheit in den Verwaltungen zu gewährleisten. Hierbei orientiert man sich an den hohen Sicherheitsstandards des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). 
Datenschutz und -Sicherheit stehen bei den umfassenden Produkten und Dienstleistungen der ekom21 ohnehin ganz oben, denn sie erhielt bereits 2009 das Zertifikat nach ISO 27001, besser bekannt als BSI-Zertifizierung. Seitdem hat die ekom21 alle so genannten Re-Zertifizierungen (jährlich wiederholte Prüfungen) erfolgreich absolviert und darf sich mit dem Zertifikat aktuell bis 2018 schmücken. 
Als weiteres Beispiel der umfangreichen Maßnahmen zur Cybersicherheit wurde dem Regierungspräsidenten das Command-Center der ekom21 vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen modern ausgestatteten IT-Leitstand der die Systeme und Verfahren, die bei den Kommunen eingesetzt werden, rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres überwacht. 
Die Zahlen, die das Gefährdungspotential verdeutlichen, sprechen für sich: Die Sicherheitsvorkehrungen der ekom21 wehren monatlich ca. 20.000 unberechtigte Zugriffsversuche und Attacken ab. Darunter ist zu verstehen, dass „Hacker“ versuchen in die Datenbanken des ekom21-Rechenzentrums einzudringen. Hier sind die persönlichen Daten von rund 70% aller hessischen Einwohner gespeichert. Rund 3 Millionen SPAM-, Viren- und trickbetrügerische Phishing-Mails werden pro Monat aus den Postfächern der ekom21-Kunden herausgefiltert. Tendenz steigend. 
Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen und umfangreichen Maßnahmen der ekom21. 
ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke erklärte: „IT-Sicherheit ist keine statische Größe – sie muss sich den Herausforderungen stellen, die sich aus der technologischen Entwicklung ergeben und leider auch den rechtswidrigen Bemühungen von Kriminellen. Die ekom21 wird ihren hohen Sicherheitsstandard im Interesse ihrer Kunden sowie der Bürgerinnen und Bürger aufrechterhalten“.