Wiesbaden setzt auf migewa ASP

 

Die Landeshauptstadt Wiesbaden hat sich für den Wechsel und einer damit verbundenen Zusammenarbeit mit der ekom21 entschieden und arbeitet seit dem 01.01.2012 produktiv mit dem Verfahren migewa im ASP-Betrieb.

Wiesbaden setzt auf migewa
v.l.n.r.: Angelika Müller (LHS Wiesbaden), Stefan Münzel (ekom21), Christoph Fink (LHS Wiesbaden), Birgit Nölle (ekom21), Tuba Süer (ekom21) und Peter Kopp (LHS Wiesbaden) sitzend

Von zahlreichen Kunden wird die Nutzung von migewa im so genannten Application Service Providing (ASP) als wesentlicher Vorteil gewertet. Da ist zum Beispiel Datenschutz und Datensicherheit gefragt, was den zentralen Betrieb der ekom21 auszeichnet. Durch permanente Datensicherung sowie umfangreiche Datenschutzmaßnahmen gewährleistet die ekom21 eine Funktionsfähigkeit von „24 Stunden – sieben Tage in der Woche – 365 Tage im Jahr”. Durch umfassende Schutzmaßnahmen jeglicher Art ist die ekom21 sogar als bundesweit zweites öffentliches Rechenzentrum mit einem Zertifikat nach ISO 27001, besser bekannt als BSI-Zertifizierung, ausgezeichnet.

Ein weiterer großer Vorteil beim Einsatz im ASP-Betrieb des Rechenzentrum ist die Bereitstellung neuer Programmversionen, d. h. anstehende Updates müssen nicht mehr eigenständig eingespielt werden oder installiert werden. Dies geschieht, wie viele andere Pflege-, Wartungs- und Sicherheitsarbeiten auch, zentralisiert bei der ekom21. Für die Amtsleitung der Stadt Wiesbaden war es von sehr großer Bedeutung, dass die Mitarbeiter/Innen fachliche Aufgaben übernehmen sollen und sich nicht noch mit technischen Dingen auseinander setzen müssen.

Letztendlich sprachen die vielen Faktoren - Speicherplatz, laufende Kosten für Rechner, Beschaffung und Unterhalt spezifischer Hardware, Schulung und Vorhaltung fachkundigem Personals, Einrichtung von Sicherheitsstandards und Notfallvorsorge, um die man sich im Falle des Wechsels nicht mehr zu kümmern hat – für einen Umstieg in den ASP-Betrieb.

Das Verfahren migewa der Firma naviga GmbH mit Sitz in Bremen, dient der datenbankgestützten Verwaltung des Gewerberegisters in einer Kommune. Die Anwender haben die Möglichkeit, prozessorientierte Gewerbeangelegenheiten (alle Meldevorgänge, Anträge jeder Art, Genehmigungen u. Erlaubnisse) eigenständig zu bearbeiten und zu verwalten.

Grundstein für die Überlegungen überhaupt in den ASP-Betrieb der ekom21 zu wechseln war ein von der Stadt Wiesbaden angedachtes Konsolidierungskonzept (Server-Virtualisierung, DB-Migration, usw.), von dem auch migewa betroffen gewesen ist sowie die permanent anfallenden Kosten für das Einspielen von Updates und Sicherstellung der benötigten Hardware.

Da sich das Produkt migewa durch die Verwendung herkömmlicher Standards bedient, lässt es sich in nahezu jede EDV-Landschaft integrieren. Ein weiterer wesentlicher Vorteil von migewa besteht darin, dass es Möglichkeiten gibt, mit anderen Fachanwendungen zu kommunizieren.

In einem ersten Gespräch dazu Mitte 2010 zusammen mit Vertretern der Stadt Wiesbaden, der zuständigen IT-Abteilung und Vertretern der ekom21 kam der Gedanke, das Verfahren in der kompletten Betreuung an die ekom21 aufgrund des stetigen Einspielens von Programmupdates, sowie der Aktualisierung der benötigten Hardware inkl. Datenbank - wofür Jahr für Jahr enorme Kosten anfallen - zu übergeben. Auch in einem weiteren Gesprächstermin , bei dem Vertreter/Innen aus allen migewa nutzenden Ämtern der Stadt Wiesbaden, ein Vertreter der Fa. Naviga sowie Vertreter der ekom21 zugegen waren, war ein Nutzen von migewa im ASP-Betrieb ein Thema.

Letztendlich kam es dann im September mit dem neuen Ordnungsamtsleiter und dessen Vertreterin sowie eines Mitarbeiters des Gewerbeamtes und zu einem erneuten Gespräch in Darmstadt, bei dem bereits die Projektumsetzung und eine Terminierung besprochen wurden. Leider verzögerte sich die für den 01.11.2011 geplante Testphase und es kam zu einem weiteren Gespräch Anfang Dezember in Wiesbaden. Hier wurden nochmals sämtliche Möglichkeiten der weiteren Betreuungs- u. Anwendungsmodalitäten besprochen und diskutiert.

Aufgrund des notwendigen Programmupdates, welches zum 01.01.2012 zur Verfügung stehen mußte, wurde dann zusammen mit der ekom21 an einer schnellen Lösung gearbeitet und schon nach kurzer Zeit entschieden sich das Ordnungsamt, das Gewerbeamt sowie das Organisationsamt für den Umstieg in den ASP-Betrieb. Nach einer nur 14tägigen Testphase wurde dann der Startschuss für die Echtumsetzung gegeben und zum 20.12.2012 ging die Stadt Wiesbaden mit migewa in den Produktivbetrieb.

Bei der Landeshauptstadt Wiesbaden sind das hiesige Ordnungsamt sowie ca. 5 weitere Ämter (u. a. Stadtkasse, Zulassungsstelle, Ausländerbehörde, usw.) mit z. Z. 76 registrierten Usern, die in den Bereichen der Gewerbemeldungen und Erlaubnisse ihre Aufgaben entsprechend verfolgen, angeschlossen.

Da bereits mehrere Modullizenzen vorhanden sind und diese in naher Zukunft in den einzelnen Abteilungen zum Einsatz kommen sollen, sind dafür entsprechende Workshops und Schulungen durch das fachkundige Personal der ekom21 zwingend erforderlich.

Als Fazit kann man sagen, dass die Landeshauptstadt Wiesbaden von einem umfassenden Servicepaket inkl. der notwendigen Sicherheitsleistungen profitiert.