LWV entscheidet sich für LOGA
1.600 Abrechnungsfälle

 

Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) und die ekom21 haben eine Vereinbarung über die Nutzung des Personalmanagementsystems LOGA sowie weitere in diesem Zusammenhang stehende Dienstleistungen geschlossen. 
Langjährige Partner
Der LWV ist ein Zusammenschluss der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, dem soziale Aufgaben übertragen wurden. Sitz und gleichzeitig Hauptverwaltung ist Kassel, es werden weitere Regionalverwaltungen in Darmstadt und Wiesbaden unterhalten. Der LWV ist ein so genannter Kommunalverband höherer Ordnung in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Grundlage ist das „Gesetz über den Landeswohlfahrtsverband Hessen“. 
Neu ist die Partnerschaft nicht, denn der LWV ist schon seit Langem Mitglied bei der ekom21. Und seit Mitte 2012 betreibt der LWV die Infrastruktur seines Rechenzentrums in den Räumen der ekom21. Mit ein Punkt für die damalige Entscheidung war der hohe Standard im Bereich Datenschutz- und Datensicherheit. Schließlich ist die ekom21 seit 2009 stolze Besitzerin des Zertifikats nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz. 
Alles nach Plan
Die Bereiche Datenschutz und Datensicherheit spielten auch bei der jetzigen Entscheidung eine Rolle. Vor allem aber musste für den Systemwechsel im Personalmanagement ein kompetenter Partner für den reibungslosen Übergang gefunden werden. Was lag da näher, als die ekom21? 
Das Projekt nahm rasch Formen an. Bei Projektstatusterminen sind der Projektplan und die fachlichen Abstimmungen beim LWV besprochen worden. Sämtliche Termine wurden bisher eingehalten. Die LOGA-Grundschulungen für insgesamt 27 Personen sind bereits durchgeführt worden und auch der ASP-Zugriff (Application Service Providing) ist schon realisiert. Die Datenmigration für 1.600 Personalfälle ist ebenfalls abgeschlossen, so dass die Testphase mit Parallelläufen gestartet wurde. 
Es wird LOGA im ASP-Betrieb bei der ekom21 zum Einsatz kommen und als Routinebeginn für die LOGA-Entgeltabrechnung ist der 1. Januar 2015 terminiert. 1.600 Fälle werden dann über LOGA abgerechnet. Als weitere Module wird der LWV den LOGA-Auswertungsgenerator und das Modul LOGA-Reisekostenabrechnung nutzen. 
Der LWV
Ziel des LWV ist, sein Handeln an den Bedürfnissen und Wünschen kranker, behinderter und sozial benachteiligter Menschen zu orientieren. Außerdem ist er überörtlicher Träger der Sozialhilfe und unterstützt dabei behinderte und kranke Menschen durch individuelle, bedarfsgerechte Leistungen – beim Betreuten Wohnen sowie in voll- und teilstationären Einrichtungen. Als Integrationsamt ist der LWV Partner für schwerbehinderte Menschen im Beruf und deren Arbeitgeber. Mit seinen Leistungen fördert er die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Mehr noch: Als Hauptfürsorgestelle ist er überörtlicher Träger der Kriegsopferfürsorge und betreut die in Hessen lebenden Kriegs-, Wehrdienst- und Zivildienstbeschädigten sowie deren Familienmitglieder und Hinterbliebene. Des Weiteren ist der LWV Träger von Schulen mit den Kernpunkten Sehen und Hören sowie emotionale und soziale Entwicklung. Alleine fünf Schulen haben ihren Förderschwerpunkt auf kranke Schülerinnen und Schüler gerichtet.

Freuen sich auf die Zusammenarbeit (v.l.n.r.): ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke, Armin Merle (Leiter Stab „Strategische Geschäftsfeldentwicklung“), Leitender Verwaltungsdirektor Helmut Siebert (LWV), Klaus-Peter Kreuder (Leiter Fachbereich Personalwesen) und Ulrich Künkel (Geschäftsführer der ekom21)