Für alle Fälle
ekom21 setzt eGovernment-Strategie um

 

Auf der IT-Messe DiKOM (3. und 4. Mai 2011 in Frankfurt am Main) staunte die kommunale Fachwelt nicht schlecht. Grund: Die ekom21 präsentierte ihren richtungweisenden Prototyp eines kommunalen Fallmanagements für die elektronische Vorgangsbearbeitung.

Die Mitglieder des interkommunalen Arbeitskreises auf der DiKOM
Was sich kompliziert anhört, wird schon bald für mehr Bürgerservice sorgen und dabei die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunalverwaltungen erheblich entlasten.

Europäischer Ursprung
Alles begann mit der „Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates über Dienstleistungen im Binnenmarkt“ vom 12. Dezember 2006 (kurz: EU-DLR genannt). Mit dieser Vorschrift wurde festgelegt, dass Gewerbeanträge für Bürger aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aus ihrer Heimat und auf elektronischem Weg ermöglicht werden müssen.

Die ekom21 hatte für diese komplexe Anforderung eigens das „Kommunale Fallmanagement“ entwickelt, das zwischenzeitlich von mehr als 100 Verwaltungen eingesetzt wird.

Potential erkannt
Allerdings wurde schnell klar, dass mit dieser Softwarelösung auch weitere, über die EU-DLR hinausgehende, Anforderungen von Städten, Gemeinden und Landkreisen abgedeckt werden können. Um die Praxisanforderungen ihrer Kunden direkt aufnehmen zu können, hat die ekom21 einen interkommunalen Arbeitskreis eingerichtet, in dem sich sieben ausgewählte Kommunen einbringen.

Kunden, Entwickler und Produktexperten der ekom21 gehen seit Anfang September 2010 der Frage nach, welche kommunalen Dienstleistungen und Prozesse zusätzlich eingebunden werden können und welche Prioritäten dabei zu berücksichtigen sind.
Steffi Lemke präsentierte den viel beachteten Prototyp
Steffi Lemke präsentierte den viel beachteten Prototyp
Prototyp gelobt
Das erste Ergebnis dieser gemeinsamen Arbeit löste auf der DiKOM durchweg anerkennende Reaktionen aus und das Urteil der kommunalen Fachwelt reichte dabei von überrascht bis begeistert.

Auch ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Die elektronische Vorgangsbearbeitung bildet das Herzstück unserer eGovernment-Anwendungen und -Dienste“. Künkel weiter: „Mit der elektronischen Vorgangsbearbeitung können zukünftig nahezu alle Prozesse in einer Verwaltung abgebildet werden – unabhängig davon, ob die Kontaktaufnahme durch den Bürger elektronisch, persönlich, per eMail oder per Brief erfolgt. Dies führt zu einer erheblichen Ergänzung und Optimierung der vorhandenen Fachverfahren“.

Startphase folgt
Zahlreiche kommunale Dienstleistungen und Prozesse können schon heute mit der ekom21-Lösung vollelektronisch abgewickelt werden; sei es die Beantragung eines Bewohner-Parkausweises, die Sondernutzung auf öffentlichen Wegen und Plätzen, die An-, Ab- oder Ummeldung eines Hundes oder einer Mülltonne bzw. die Erteilung einer vorübergehenden Schankerlaubnis.
Die Erweiterung des kommunalen Fallmanagements soll in der zweiten Augusthälfte 2011 allen interessierten Kommunen vorgestellt werden. Dazu plant die ekom21 zahlreiche Kick-Off-Veranstaltungen, zu denen natürlich rechtzeitig eingeladen wird.

Fragen vorab beantwortet Ihnen gerne

Steffi Lemke
eMail: Steffi.Lemke@ekom21.de