​Heusenstamm setzt auf ASP-Betrieb

 

Die Stadt Heusenstamm (Landkreis Offenbach) ist vom autonomen Einsatz des kommunalen Finanzwesens newsystem kommunal beim Umstieg auf die neue Version N7 in den ASP-Betrieb gewechselt. Die rund 18.500 Einwohner zählende Stadt hatte sich bereits bei der Migration im Jahr 2016 entschieden, in den Rechenzentrumsbetrieb zu wechseln.

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Freuen sich über die gelungene Umstellung (v.l.n.r.): Dieter Missal (EDV), Andreas Schemel (ekom21), Monika Wolf (EDV), Petra Zeisberger (Anlagenbuchhaltung), Lioba Kreisel (Stadtkasse), Erster Stadtrat Uwe Michael Hajdu, Edwin Lotz (Kämmerer) und ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke


Rückblick
Am 16. Februar 2016 fiel nämlich der Startschuss für die großangelegte Umstellung des kommunalen Finanzwesens auf das Nachfolgeprodukt N7.
Die Vorbereitungen hierzu begannen bereits ein Jahr zuvor. An insgesamt neun Informationsveranstaltungen nahmen rund eintausend nsk-Anwender teil. Pilotkunden testeten die neue Version auf Herz und Nieren. In mehreren Phasen wurden 260 Kunden umgestellt – dies erfolgte in enger Abstimmung mit den einzelnen Anwendern. Zeitgleich mit den Migrationen fanden Verfahrensschulungen zu den neuen Funktionalitäten und der Benutzeroberfläche statt.

Nach knapp einem halben Jahr waren alle nsk-Kunden auf N7 migriert – und dies, ohne größere Probleme oder Zeitverzögerungen.

Heusenstamm mit dabei
Die Stadt Heusenstamm hat neben der Migration auf die Version N7 auch noch den Wechsel in den ASP-Betrieb vollzogen. Vorher war die Stadt autonomer Anwender.

Über die Migration sprachen wir mit Lioba Kreisel, Kassenleiterin der Stadt Heusenstamm.

Was hat Sie zu der Umstellung bewegt?
Lioba Kreisel: „Die anstehende Migration bei newsystem kommunal auf die neue Version N7 hat offen gelegt, dass die notwendige fachliche Betreuung während des Umstellungsprozesses und die umfangreichen Tätigkeiten im laufenden Betrieb auf Dauer durch eigene Kräfte im Haus nicht mehr gewährleistet werden konnten. Die seinerzeit im Hause implementierten Systeme erfüllten nicht mehr die technischen Anforderungen für die neue Version N7“.

Wo sehen Sie Ihre Vorteile im Rechenzentrum?
Lioba Kreisel: „Die Datenhaltung und die damit verbundenen Tätigkeiten liegen nun bei ekom21. Somit wird dauerhaft die fachlich sehr anspruchsvolle technische Unterstützung geleistet, die garantiert, dass die ständigen Innovationen in Hard- und Software zeitgerecht umgesetzt werden. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass auch zukünftig alle gesetzlichen Regelungen zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz erfüllt werden. Nicht zu vergessen ist auch der Aspekt der finanziellen Planungssicherheit aufgrund der vertraglich festgelegten Konditionen“.

Klare Vorteile
Von über 260 Kunden wird die Abwicklung im so genannten Application Service Providing (Rechenzentrum) als wesentlicher Nutzen gewertet. Da ist zum Beispiel Datenschutz und Datensicherheit gefragt, was den zentralen Betrieb der ekom21 auszeichnet. Durch permanente Datensicherung sowie umfangreiche Datenschutzmaßnahmen gewährleistet die ekom21 eine Funktionsfähigkeit von „24 Stunden – sieben Tage in der Woche – 365 Tage im Jahr“. Durch umfassende Schutzmaßnahmen jeglicher Art ist die ekom21 sogar als bundesweit zweites öffentliches Rechenzentrum mit einem Zertifikat nach ISO 27001, besser bekannt als BSI-Zertifizierung, ausgezeichnet.
Weiterer Vorteil beim Betrieb im Rechenzentrum: Neue Programmstände oder Updates müssen von der Stadt Heusenstamm nun nicht mehr selbst installiert werden. Dies geschieht, wie viele andere Pflege-, Wartungs- und Sicherheitsarbeiten, zentral bei der ekom21.
Auch um Speicherplatz, laufende Kosten für Rechner, Beschaffung und Unterhalt spezifischer Hardware, Schulung und Vorhaltung fachkundigen Personals, Einrichtung von Sicherheitsstandards und Notfallvorsorge braucht sich Heusenstamm nun nicht mehr zu kümmern.

Alles zusammengefasst profitiert die Stadt Heusenstamm also von einem umfassenden Sicherheits- und Servicepaket rund um newsystem.

Ein großes Dankeschön für die gelungene Umstellung geht an das Projektteam der Stadt Heusenstamm mit Edwin Lotz, Lioba Kreisel, Gabriele Schnitzler und Dieter Missal.