E-POST-Partnerschaft gestartet

 

Die Deutsche Post und die ekom21 – KGRZ Hessen, der größte kommunale IT-Dienstleister in Hessen, starten eine E-POST-Partnerschaft für den Versand kommunaler Sendungen in Hessen. Am 10. April wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der ekom21 – KGRZ Hessen einen neuen strategischen Partner für die E-POST in Hessen gewonnen haben“, erklärt Josef Rieke, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Post. „Wir profitieren dadurch von der Expertise unseres Partners im Bereich der öffentlichen Verwaltung in Hessen.“
Bei der Vertragsunterzeichnung (v.l.n.r.): Ulrich Künkel (Geschäftsführer ekom21), Josef Rieke (Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Post), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21)
Umgekehrt kann die ekom21 – KGRZ Hessen durch die Partnerschaft mit der Deutschen Post sämtliche schriftliche Kommunikationskanäle wie klassische Post (E-POST hybrid) und nun auch E-POST (digital) abdecken. Dadurch profitieren Bürger und öffentliche Verwaltung in Hessen von sicheren digitalen Versandwegen. Alle Schritte im Versandprozess können so elektronisch abgewickelt werden, wodurch alle Beteiligten Zeit und Kosten sparen. Mitarbeiter in öffentlichen Verwaltungen in Hessen können beispielsweise in ihrer gewohnten Softwareumgebung die Druckoption der ekom21 – KGRZ Hessen curalit21 wählen. Diese Software automatisiert dann den digitalen oder physischen Versand für die Verwaltungen. Verfügt der Empfänger über eine E-POSTBRIEF Adresse, wird der Brief elektronisch zugestellt. Ansonsten druckt ihn die ekom21 – KGRZ Hessen aus, kuvertiert ihn und liefert ihn wie gewohnt bei der Deutschen Post ein. Dies alles im eigenen kommunalen ISO 9001 zertifizierten Druckzentrum.
„Mit unserem Service „curalit21“ bieten wir eine Möglichkeit zum Drucken und die postauslieferungsfähige Aufbereitung von elektronisch erzeugten Dokumenten, Briefen oder Serienbriefen im DIN A4-Format“, erklärt Bertram Huke, Geschäftsführer der ekom21 – KGRZ Hessen.
Die durch die Kunden an dezentralen Arbeitsplätzen erzeugten, originär elektronischen Dokumente werden dabei verschlüsselt in das zentrale Output Management-System der ekom21 – KGRZ Hessen übermittelt. Dort werden die Dateien im Rechenzentrum des IT-Dienstleisters verarbeitet, gedruckt, kuvertiert und einschließlich Portofreimachung postauslieferungsfähig aufbereitet.
Die aufbereiteten Dokumente werden werktäglich an die Deutsche Post zur Beförderung und Zustellung als Briefsendung übergeben. „Unsere Kunden können so von kostenintensiven Tätigkeiten nach der inhaltlichen Erstellung des Dokuments befreit werden. Selbstverständlich werden die Daten in allen Prozessschritten auf Vollständigkeit elektronisch überwacht. In unserem BSI-zertifizierten Rechenzentrum werden dabei auch strengste Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit gewährleistet“, betont Huke.