Glänzender Start in Kassel

 

Am 23. März 2015 hat die Stadt Kassel das neue Einwohnerwesen emeld21 eingeführt. Bereits am Wochenende liefen die Vorbereitungen zur Umstellung; rund 202.325 aktive und 296.180 inaktive Personen-datensätze sowie 524.941 Pass- und 2.032.214 Wohnungsdatensätze wurden vom Altverfahren PAMELA in das neue emeld21 migriert. 


Zufrieden mit der Umstellung in Kassel (v.l.n.r.): Uwe Fricke (Amtsleiter), Ulrich Künkel (Geschäftsführer ekom21), Stefan Knabe (Abteilungsleiter Einwohnerservice)

Trotz umfangreicher – und erfolgreicher – Vorarbeiten sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung war die Anspannung bei allen Beteiligten groß, als sich am Montag um 8.00 Uhr die Türen des Kasseler Rathauses öffneten. Zahlreiche Bürger hatten sich bereits vor einem der vier Bürgerbüros und dem Rathaus versammelt, um ihre Angelegenheiten im Einwohnermeldeamt bearbeiten zu lassen. Schon nach kurzer Zeit war klar: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der ekom21 hatten sich bestens vorbereitet und emeld21 konnte seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Mehr als 500 Bürgerinnen und Bürger wurden am ersten Tag des neuen Verfahrens bedient. Die durchschnittliche Wartezeit betrug vier Minuten. „Eine glänzende Zeit - wenn man bedenkt, dass ein Softwarewechsel stattgefunden hat und manche Handgriffe noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind.“ bestätigte der Leiter des Bürgerbüros Herr Uwe Fricke. Auch die durchschnittliche Bearbeitungszeit entsprach ganz den Erwartungen der Meldebörde.  Um 11.10 Uhr beantragte der erste Bürger einen Expressreisepass und bereits um 11.22 Uhr wurden die Daten in Berlin bei der Bundesdruckerei weiterbearbeitet.

Einem „Selbstversuch“ der besonderen Art hatte sich ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel unterzogen. Eigens für den Start von emeld21 hatte er sich die Beantragung seines neuen Personalausweises sowie seines Reisepasses aufgehoben. „In den vergangenen Monaten ist emeld21 das beherrschende Thema bei der ekom21. Ich selbst konnte mich des Öfteren von der fortschrittlichen Technologie und der Performance dieser Lösung überzeugen. Was lag also näher, als genau heute meinen neuen Personalausweis und Reisepass zu beantragen?“, so Künkel.


ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel bei der Beantragung seiner Dokumente

Eine Sachbearbeiterin im Kasseler Einwohnermeldeamt nahm die Anträge des ekom21-Geschäftsführers entgegen. Die Beantragung beider Dokumente in emeld21 dauerte noch nicht einmal 20 Minuten. „Cool“ war der begeisterte Ausdruck der Sachbearbeiterin, als sie feststellte, wie viel einfacher und schneller die Bearbeitung jetzt mit emeld21 geht.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich am Montagabend die Stadt Kassel, als sie Bilanz des ersten emeld21-Tages zog. Natürlich befinden sich die städtischen Bediensteten noch in der Einarbeitungsphase – nach rund elf Jahren Sachbearbeitung mit dem alten Verfahren PAMELA ist die Bedienung der neuen Lösung noch etwas ungewohnt. Aber umfangreiche Schulungen im Vorfeld und die intuitive Oberfläche von emeld21 und die stete Unterstützung der ekom21-Mitarbeiter tragen zu einer raschen Eingewöhnung bei.

Auch die hohe Akzeptanz, die emeld21 bei den bisherigen Kunden sogleich besessen hat, hilft, den Umstellungsprozess positiv zu gestalten. Von der Stadt Kassel wird insbesondere die unkomplizierte Übernahme von Foto, Unterschrift und Fingerabdrücken des Personalausweis-Antrages in den Reisepass-Antrag geschätzt. Eine Vielzahl von Bürgern beantragt meist beide Dokumente und durch die hilfreiche emeld21-Funktion lässt sich nun viel Zeit sparen. Auch die Erfassungszeit für Fingerabdrücke und die einfache Bestellung von Ausweisen werden ausdrücklich gelobt.

Die ekom21 und die HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH haben eines der modernsten Softwareverfahren für Einwohnermeldeämter entwickelt. Die Entwicklung dieser richtungsweisenden Lösung mit dem Namen „emeld21“ hat aufgrund ihrer Komplexität und fortschrittlichen Technologie über vier Jahre gedauert.

In den nächsten Monaten werden rund 390 Kommunalverwaltungen in ganz Hessen auf dieses neue Verfahren umgestellt – dies bedeutet einen der größten Migrationsprozesse der ekom21 seit Jahrzehnten. Die Umstellung erfolgt in mehreren Wellen und bis zum September 2015 sollen dann alle ekom21-Kunden mit emeld21 arbeiten.