eXPO 2011: Grandioser Auftakt

 

 

Zu ihrer ersten Hausmesse hatte die ekom21 ihre Kunden und Interessenten eingeladen. Der IT-Dienstleister präsentierte in seinen Geschäftstellen Gießen und Kassel Produkte und Dienstleistungen für Städte, Gemeinden und Landkreise. Rund 150 Besucher aus hessischen Kommunalverwaltungen kamen zu dieser Hausmesse. Die Veranstaltung gliederte sich in einen zentralen Vortragskomplex mit vier Referaten, zwei Diskussionsforen zu insgesamt zehn Themenbereichen, sechs Präsentationsplätzen und einem zentralen Anlaufpunkt für sämtliche Kundenfragen, der mit einer Reihe von ekom21-Beratern besetzt war. Die Gäste erwartete eine Reihe hochkarätiger Referenten, darunter auch Staatssekretär Horst Westerfeld, Bevollmächtigter der Hessischen Landesregierung für eGovernment und Informationstechnologie.

 

"Besonders interessant war für mich der Bereich des eGovernment, da die ekom21 mit den vorgestellten Themen den Nerv der Zeit getroffen hat".

Wolfgang Heinze, Stadt Schwalbach am Taunus, DV-Koordinator

 

Alles in allem wurden an diesen beiden Tagen die technologischen Trends beleuchtet, die Auswirkungen auf Verwaltung und Bürger haben.
Digitales Rathaus
Die angereisten Besucher machten von dem umfangreichen Präsentationsangebot regen Gebrauch. Insbesondere stand der Themenbereich des eGovernments, also der elektronischen Abwicklung von Verwaltungsvorgängen, im Mittelpunkt des Interesses. Nicht ohne Grund, denn die Kommunalverwaltungen sind zusehends bestrebt, ihr Angebot für die Bürgerinnen und Bürger auch außerhalb der Öffnungszeiten nutzbar zu machen.

 

"Ich gratuliere der ekom21 zu dieser interessanten und informativen Veranstaltung. In einem übersichtlichen Zeitrahmen bekam man einen sehr guten Einblick in aktuelle Themen und Technologien sowie über das Leistungsspektrum der ekom21".
Walter Lassek, Stadt Bad Vilbel, Leiter Fachbereich Hauptverwaltung

 

Eine neue Software der ekom21 soll diesen Prozess weiter beschleunigen und auch kleinere Verwaltungen in die Lage versetzen, effizientes eGovernment zu betreiben. Um die Praxisanforderungen ihrer Kunden direkt aufnehmen zu können, hat die ekom21 einen interkommunalen Arbeitskreis eingerichtet, in dem sich sieben Kommunen einbringen. Auf der Hausmesse wurde das Ergebnis präsentiert und stieß bei den Besuchern auf durchweg positives Echo. Bis jetzt können folgende kommunale Dienstleistungen und Prozesse mit der ekom21-Lösung vollelektronisch abgewickelt werden: Beantragung eines Bewohner-Parkausweises, die Sondernutzung von öffentlichen Wegen und Plätzen, die An-, Ab- oder Ummeldung eines Hundes oder einer Mülltonne, Antrag auf Plakatierungen, Anmeldung einer Veranstaltung und die Erteilung einer vorübergehenden Schankerlaubnis.

 


Alles in allem eine gelungene Veranstaltung der ekom21. Besonders haben uns die Vorträge über Cloud-Computing und Social Networks interessiert.

Michael Scherf (Kämmerer), Violetta Pawliczek (Administratorin), Jens Schmidt (Hauptamt und Büroleitung), Gemeinde Helsa

 

Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut und erweitert, wie ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke berichtet: „Unser Ziel ist, zukünftig einen Großteil aller Prozesse in einem Rathaus in diesem System abzubilden – unabhängig davon, ob die Kontaktaufnahme durch den Bürger elektronisch, persönlich, per eMail oder per Brief erfolgt“. Huke ist sich sicher, dass die neue Lösung zur Flexibilisierung behördlicher Prozesse beiträgt und dabei einschneidende Vorteile für Bürger und Verwaltung bringt.
Planen und steuern
Weiterer Themenschwerpunkt bei der ekom21-Hausmesse war der Bereich von Analyse- und Steuerungssystemen. Neben der deutschen Bezeichnung werden solche Lösungen häufig unter dem Begriff „Business Intelligence“ (kurz: BI) zusammengefasst. Diesem Thema kommt in den Amtsstuben eine wachsende Bedeutung zu, denn die für profunde Entscheidungen müssen zahllose digitalisierte Daten analysiert und ausgewertet werden. Dabei muss es unerheblich sein aus welchen Ämtern die Daten stammen und –gerade hierin besteht die Schwierigkeit – mit welchen Softwarelösungen sie verwaltet werden. Es stehen also nicht nur Finanzdaten, Personaldaten oder Einwohnerdaten im Fokus, sondern sämtliche steuerungsrelevante Informationen aus den kommunalen Fachanwendungen.

 


Eine besonders informative Veranstaltung. Ich gehe immer gerne zur ekom21.

Oliver Gill (Administrator), Stadt Grünberg


Ich habe mich auf der eXPO gut informiert. Insbesondere das Fallmanagement und die Inventarisierungslösung KAI waren von besonderem Interesse.
Gerhard Schütt (Fachbereichsleiter), Stadt Fritzlar

 

Auf der Hausmesse hat die ekom21 ihre Neuentwicklung „kompass21“ vorgestellt, mit der die notwendigen Informationen gesammelt, verknüpft, analysiert und ausgewertet werden können. Ulrich Künkel, ebenfalls Geschäftsführer der ekom21, erklärt: „Mit BI wird es zukünftig möglich sein, eine Vielzahl von kommunalen Themen intelligent und nach unterschiedlichen Kriterien auszuwerten, um so eine bessere und fundierte Entscheidungsgrundlage in den Rathäusern und Kreisverwaltungen zu erhalten“. Die Vorteile liegen dabei nicht nur bei den Kommunen, sondern auch bei den Bürgern, wenn dadurch unnötige Vorhaben rechtzeitig erkannt und dadurch wertvolle Haushaltsmittel eingespart bzw. einer treffenden Verwendung zugeführt werden.
Bürgernutzen
Großes Interesse fanden bei der Hausmesse eXPO auch die anderen Lösungen zum Bürgernutzen – wie zum Beispiel der mobile Bürgerservice der ekom21. Der als „mobs21“ bezeichnete Hardwarekoffer ermöglicht die Bearbeitung von Dienstleistungen vor Ort mit Hilfe mobiler Ausrüstung – von der Auskunft und Beratung über die Antragsannahme bis hin zur Bezahlung. Dabei stehen die gleichen Leistungen wie in einem Rathaus zur Verfügung. Das Einwohnerwesen mit seinen Melde-, Pass- und Ausweisangelegenheiten ist ebenso integriert, wie die ekom21-Lösungen für Gewerberegister oder Kfz-Zulassung. Dem Einsatzort ist keine Grenze gesetzt – mit dem mobilen Bürgerservice der ekom21 kann die Dienstleistung der Verwaltung dort erbracht werden, wo Bürgerinnen und Bürger anzutreffen sind oder wo sich spezielle Personengruppen aufhalten: Krankenhäuser und Altenheime, aber auch Einkaufszentren, Arbeitsstätten, Kultureinrichtungen etc. – also vollkommen standortunabhängig.

 

 
Ich fand die eXPO sehr informativ und vor allem zukunftsorientiert.

Clemens Mickler (Leiter Meldebehörde), Stadt Offenbach

 

Ein weiteres Beispiel für optimierten Bürgernutzen präsentierte die Firma eOpinio GmbH, an der die ekom21 beteiligt ist, anhand ihrer Produkte für elektronische Bürgerpartizipation. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern stellt nicht nur einen wesentlichen Bestandteil der Demokratisierung dar, sondern gibt auch den politischen Entscheidungsträgern planerische Sicherheit. Nichts ist – um das Beispiel Stuttgart21 zu nennen – verwirrender, wenn getroffene und politisch legitimierte Maßnahmen derart in die öffentliche Kritik geraten, dass sie letztendlich wieder in Frage gestellt werden. Dabei muss die Bürgerbeteiligung so gestaltet werden, dass das repräsentative System, das Grundlage der deutschen Demokratie ist, sinnvoll ergänzt wird. eOpinio bietet dabei mehrere Module zur ePartizipation an. Durch den Einsatz von innovativen Kommunikationsinstrumenten, wie dem Internet, werden die relevanten Informationen schnell und zielgenaue erhoben. Missbrauch und Manipulation ausgeschlossen. Die Besucher der ekom21-Hausmesse waren sich einig, dass eOpinio eine zeitgemäße Möglichkeit darstellt, der Politikverdrossenheit und dem wachsenden Desinteresse am kommunalpolitischen Geschehen überzeugend zu begegnen.
Weitere Themen
Viele weitere Produkte und Dienstleistungen wurden zur ekom21-Hausmesse präsentiert, wie zum Beispiel Content-Management-System (Redaktionssystem), Fahrerlaubniswesen, Dokumenten-Management-System (Archivierung), Friedhofsinformationssystem, Kindertagesstättenverwaltung, elektronischer Rechnungsworkflow, elektronische Personenstandsregister, vernetztes Fundbüro, IT in Schulen, IT-Services, Bürgerbeteiligung, Inventarisierungsprogramm, kommunales Fallmanagement, Liegenschafts- und Gebäudemanagement, Personalwesen, Zeitwirtschaft, elektronisches Gewerberegister, Ordnungswidrigkeitenverfahren, kommunales Sitzungsmanagement, Informationssystem für Liegenschaftsdaten.

 


Die Reise hat sich wirklich gelohnt. Wir konnten eine geballte Ladung an Informationen mitnehmen.

Silvia Sandmüller (Steueramt), Michael Bühn (Büroleiter), Gemeinde Frielendorf