​Von A(ntrag) bis Z(ahlung)

 

eGovernment ist seit Jahren das Top-Thema im Bereich des öffentlichen Dienstes. Etliche Hürden wurden zwischenzeitlich genommen, um Bürgern, Wirtschaft und Verwaltungen zu mehr Effizienz zu verhelfen – nicht zuletzt dank des eGovernment-Gesetzes. Jetzt steht die Online-Bezahlung im Fokus der Aktivitäten.

Medienbruch vermeiden
Jede Dienstleistung hat ihren Preis – so auch in den öffentlichen Verwaltungen. Die Bezahlmöglichkeit für solche Services war bislang aber meist mit einem Medienbruch verbunden. Während der Antrag beispielsweise noch in elektronischer Form erfolgen konnte, war die Bezahlung vom Computer aus dann nicht möglich. Der Gang in die Behörde oder zur Bank kam früher oder später unweigerlich. Echtes eGovernment sieht anders aus und deshalb hat sich die ekom21 dieses Themas verstärkt angenommen. Der hessische IT-Dienstleister gilt ohnehin als einer der großen Vorreiter beim eGovernment und legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Entwicklung neuer Produkten und Services. 
Beim ePayment waren es nicht nur gesetzliche Anforderungen, die Online-Bezahlmöglichkeiten erfordern, wie zum Beispiel im Bereich des i-Kfz. Vielmehr standen die Erhöhung des Bürger-Services sowie die Entlastung der Verwaltung und die Steigerung deren Effizienz im Vordergrund. 
Beginn mit Online-Anhörung
Angefangen hat alles mit der Online-Anhörung, bei gleichzeitiger Zahlungsmöglichkeit im Ordnungswidrigkeitensystem owi21. Die Zahlung des Verwarnungsgeldes kann nun ohne Gang zur Bank erfolgen und die Ordnungsbehörden ersparen sich die manuelle Bearbeitung, wie das Einscannen des Post-Rücklaufs. Die Datenübernahme und Zahlungszuordnung erfolgen automatisiert. Im Rahmen dieses Pilotprojektes hat die ekom21 erstmals eine ePayment-Möglichkeit geschaffen, die nun sukzessive auf andere Fachverfahren übertragen wird. 
Möglich wird diese enorme Erleichterung – für alle Beteiligten – durch epay21, dem neuen Serviceangebot der ekom21. Die Lösung ist speziell für öffentliche Verwaltungen konzipiert, mit den einschlägigen Providern verhandelt und ermöglicht ein medienbruchfreies und effizientes eGovernment. 
Drei Module – ein Gewinn
Die ePay21-Lösung ist eine Plattform, die aus drei Modulen besteht. 
Das Modul „epay21.Service“ ist quasi die Schnittstelle zwischen den Fachverfahren und der ePayment-Welt. Es stellt die Integration der unterschiedlichen Payment-Service-Provider sicher und übernimmt die zentrale Konfiguration sowie Überwachung der Bezahlprozesse. 
„epay21.Accounting“ gewährleistet die automatisierte Verarbeitung von Zahlungsdateien. Hier werden die Sammelüberweisungen der Payment-Service-Provider in Einzelposten aufgegliedert und die Zahlungsinformationen für die Fachverfahren und Finanzsysteme bereitgestellt. 
„epay21.Invoice“ sorgt für die reibungslose Online-Bezahlung von Rechnungen und Abgabenbescheiden. Auf seine Daten kann der Bürger über einen QR-Code oder Internetlink, der auf den Bescheiden aufgedruckt ist, zugreifen. Ein zusätzlicher Sicherheitscode schützt vor unberechtigten Zugriffen. 
Viele Vorteile
Die ekom21 hat neben der Realisierung ihres eigenständigen Zahlungsportals ePay21 und der Anbindung an Fachverfahren auch Verhandlungen mit den größten und gängigsten ePayment-Providern geführt. So sind Online-Bezahlungen über PayPal, Girosolution, VISA, Mastercard und GiroPay möglich. Bei ihren Gesprächen hat die ekom21 äußerst interessante und lukrative Konditionen für alle öffentlichen Verwaltungen in Deutschland ausgehandelt – also nicht nur für ihre eigenen Kunden. 
Dass sich ePayment lohnt, zeigen die Erfahrungen aus den laufenden Projekten. Hier wurden eine gesteigerte Zahlungsmoral und Termintreue der Bürger festgestellt, wobei der Aufwand in den Verwaltungen deutlich gesunken ist. Mit den eGovernment-Lösungen der ekom21, verbunden mit dem ePayment-Portal ePay21, profitieren die Verwaltungen also doppelt. 
Über ePay21 und seine vielfältigen Vorteile informiert Sie gerne 
Sven Herbert
eMail: Sven.Herbert@ekom21.de