Co-CIO besucht ekom21

 

Roland Jabkowski war zu Gast bei der ekom21. Die Geschäftsführer Bertram Huke und Ulrich Künkel begrüßten den Co-CIO (Co-Chief Information Officer) des Landes Hessen in der Geschäftsstelle Gießen. Begleitet wurde der gebürtige Österreicher von Viktor Jurk, Ministerialdirigent für Informationstechnik im hessischen Innenministerium.
Seit dem 1. Januar 2017 unterstützt Jabkowski den hessischen Finanzminister, Dr. Thomas Schäfer, bei seiner CIO-Tätigkeit sowie bei der Steuerung der IT-Gesamtstrategie des Landes und der Vertretung des Landes Hessen in verwaltungsübergreifenden Technologie-Gremien, wie dem IT-Planungsrat. Zu seinen Arbeitsbereichen zählt die Begleitung der IT-Konsolidierung, die Unterstützung von Prozessen mit Informationstechnologie sowie den Ausbau des eGovernments.
So zeigte sich der 57-jährige sehr interessiert an den Aufgaben und Leistungspotentialen der ekom21, zumal Jabkowski von Dezember 2005 bis April 2016 als Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung das Bundesrechenzentrum GmbH in Wien leitete.
Gemeinsamkeiten standen beim Besuch der ekom21 also im Vordergrund. Das Gespräch verlief von Anfang an in einer entspannten und fachbezogenen Atmosphäre. Ohnehin gilt Jabkowski als ausgewiesener Fachmann, da er umfangreiche Erfahrungen im IT- und Verwaltungsbereich gesammelt hat. Nach einem Informatikstudium an der Johannes Kepler Universität in Linz arbeitete er ab 1983 in mehreren IT- und Consulting-Unternehmen, bevor er dann die Leitung des österreichischen Bundesrechenzentrums übernahm.
Im weiteren Verlauf des Gesprächs erläuterten Bertram Huke und Ulrich Künkel den technologischen Aufbau der Infrastruktur und erklärte, dass die ekom21 mit über 40 betreuten Softwareverfahren und 30.000 Anwendern sowie mehr als 100 Millionen Online-Transaktionen im Monat den dritten Platz der öffentlichen Rechenzentren in Deutschland einnimmt.
Einen breiten Raum nahmen die jetzige Funktion des Co-CIO und die Zusammenarbeit mit der ekom21 ein. Insbesondere wurden Fragen zum Digitalisierungsprogramm des IT-Planungsrates und zur aktuellen Gefährdung durch Cyberkriminalität erörtert. Bertram Huke und Ulrich Künkel verwiesen auf die gemeinsame Initiative des Landes Hessen, der hessischen kommunalen Spitzenverbände und der ekom21 durch Gründung des „Kommunalen Dienstleistungszentrums Cybersicherheit Hessen“. Die vom hessischen Innenminister Peter Beuth initiierte und im Januar 2016 ins Leben gerufene Einrichtung berät die hessischen Kommunalverwaltungen in Fragen der Cybersicherheit. Fachlich und personell liegt die Ausführung bei der ekom21. Ziel des KDLZ CS ist es, die Informationssicherheit in Kommunen zu erhöhen und die Verwaltungen gleichzeitig auf zu erwartende gesetzliche Vorgaben bei der IT-Sicherheit vorzubereiten. Das KDLZ CS stellt dazu ein breites Portfolio an Beratungsleistungen, Analyseinstrumenten, Schulungen und Softwarelösungen bereit.
„Mit dieser Initiative ist Hessen bundesweit Vorreiter“ konstatierte der Co-CIO.
Abgerundet wurde der Besuch von Roland Jabkowski mit einem Rundgang durch das Command Center der ekom21. Hierbei handelt es sich um einen modern ausgestatteten IT-Leitstand, der die Systeme und Verfahren, die bei den Kommunen eingesetzt werden, rund um die Uhr an jedem Tag des Jahres überwacht. Bastian Schäfer, Leiter des Command Centers, erklärte die hochkomplexe Technologie, die die IT-Anwendungen und -Infrastruktur rund um die Uhr auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft.
Nach einem rund zweistündigen Informationsbesuch zeigte sich der Co-CIO sehr beeindruckt und bescheinigte der ekom21 dass sie mit ihren Leistungen, Technologiestrukturen und Sicherheitsvorkehrungen sehr gut aufgestellt sei.
Unser Bild zeigt von rechts nach links: Bertram Huke (Geschäftsführer der ekom21), Roland Jabkowski (Co-CIO des Landes Hessen), Viktor Jurk (Ministerialdirigent für Informationstechnik im hessischen Innenministerium), Ulrich Künkel (Geschäftsführer der ekom21), Bastian Schäfer (Leiter des Command Centers der ekom21).