​Zusammenarbeit im Bereich eGovernment

 

Um die geplanten Fortentwicklungen im Bereich eGovernment umzusetzen, macht Hessen künftig mit Bayern gemeinsame Sache. Eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnete Hessens Innenminister Peter Beuth sowie der bayrische Finanzstaatssekretär Albert Füracker im Rahmen der CeBIT 2016.


Vertrag besiegelt: Finanzstaatssekretär Albert Füracker und Innenminister Peter Beuth

Vor dem Hintergrund der Länderkooperation zwischen dem Freistaat Bayern und dem Land Hessen im Bereich der eGovernment-Basisdienste übernehmen die AKDB und die ekom21 die technische Bereitstellung und den Betrieb der Basisdienste. Sie sollen die Grundlage für eGovernment-Angebote von Landes- und Kommunalbehörden in Hessen bilden.


ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel und Alexander Schroth (Vorstandsvorsitzender der AKDB).

Authentifizierung, sichere Kommunikation und Online-Bezahldienste sind wesentliche Bausteine für durchgängige, medienbruchfreie eGovernment-Prozesse. Der Freistaat Bayern stellt diese Infrastruktur-Komponenten bereits seit Mitte 2014 allen bayerischen kommunalen Gebietskörperschaften betriebskostenfrei zur Verfügung.

Im Rahmen einer am 16.03.2016 bekanntgegebenen Zusammenarbeit des Freistaats Bayern und dem Land Hessen überlässt Bayern dem Nachbarland seine eGovernment-Basisdienste. Sie sollen allen hessischen Landes- und Kommunalverwaltungen den Einstieg in transaktionsbasiertes eGovernment erleichtern.

Die von der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) entwickelten und bereitgestellten Basisdienste sollen künftig im Rechenzentrum der ekom21 betrieben und allen Landes- und Kommunalbehörden bereitgestellt werden. So ist z.B. geplant, die eGovernment-Lösung civento der ekom21 zur elektronischen Fallbearbeitung an die Basisdienste anzubinden. Die technische Einbindung wurde bereits anhand von verschiedenen Fachprozessen durch die ekom21 realisiert.


Gemeinsame Sache (v.l.nr.): Alexander Schroth (Vorstandsvorsitzender der AKDB), Finanzstaatssekretär Albert Füracker, Innenminister Peter Beuth und ekom21-Geschäftsführer Ulrich Künkel.

Vorstandsvorsitzender der AKDB, Alexander Schroth und die Geschäftsführer der ekom21, Ulrich Künkel und Bertram Huke, freuen sich: „Mit der Zusammenarbeit von AKDB und ekom21 wird ein wichtiger Beitrag für erfolgreiches eGovernment in Deutschland geleistet. eGovernment-Angebote über Ländergrenzen hinweg werden zunehmend wichtiger, Bürgerkonto und Postkorb der AKDB sowie dazu die kompatiblen Online-Services der ekom21 machen diese Interoperabilität möglich.“