Sicherheit geht vor!
Neues Rechenzentrum eingeweiht

 

Die ekom21, das größte kommunale Dienstleistungsunternehmen in Hessen, hat an ihrem Standort in Kassel ein neues Rechenzentrum in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen des Zentrums betrug fast 2,5 Millionen Euro. Im Beisein von Bürgermeistern, Vertretern der Kommunalen Spitzenverbände und anderen geladenen Gästen wurde das neue Rechenzentrum seiner Bestimmung übergeben.

Die ekom21 kommt mit dem Bau den Anforderungen an einen modernen IT- und Rechenzentrumsbetrieb nach und verwirklicht dabei hohe Anforderungen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit sowie im Umweltschutz. Dadurch wird auch den gesteigerten Ansprüchen von Kunden hinsichtlich Ausfallsicherheit und Datenschutz Rechnung getragen. Mit der Zertifizierung nach „ISO27001 auf Basis von IT-Grundschutz” ist die ekom21 das größte öffentliche Rechenzentrum mit einem derartigen Zertifikat – durch das neue und speziell abgesicherte Rechenzentrum wird der Sicherheitsstandard erhöht.

Bereits vor fünf Jahren gab es erste Überlegungen das Rechenzentrum am „Premium-Standort Kassel“ zu erneuern, so Oswin Veith, Vizelandrat des Wetteraukreises und Aufsichtsratsvorsitzender der ekom21. Oberbürgermeister Bertram Hilgen ließ es sich als ehemaliger ekom21-Geschäftsführer nicht nehmen, ein klares Bekenntnis für die Wirtschaftlichkeit des Rechenzentrumsbetriebes abzulegen. Die ekom21 sieht Hilgen mit der neuen Technik weiterhin als der Partner für Vertrauen und Leistung und warb bei den Teilnehmern für den IT-Dienstleister.

Sicherheit und Verfügbarkeit, so Ulrich Künkel, Geschäftsführer der ekom21, standen im Vordergrund, die Erneuerung des bisherigen Rechenzentrums in Angriff zu nehmen.

Mit der Planung des Umbaus wurde im August 2009 begonnen. Bei dieser Investition in die Sicherheit wurde neben der reinen „Rechnertechnik“ auch die komplette Infrastruktur von Stromversorgung über Klimatechnik, Zugangsschutz und Gebäudeüberwachung bis hin zur Brandschutz und Löschtechnik auf den modernsten Stand gebracht. Das der Rechenzentrumsbetrieb während der Umbaumaßnahmen aufrechterhalten wurde, bezeichnete ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke als besondere Herausforderung, die „mit einer Operation am offenen Herzen zu vergleichen“ ist.

Finanziell wird sich die Investition schnell bezahlt machen. Dem Aufwand für Baumaßnahmen von 1,5 Millionen € und 0,9 Millionen € für neue Technik stehen entsprechende Einsparungen entgegen. So wird nicht nur der Stromverbrauch von 220 Kilowatt auf 45 kW reduziert, sondern auch der CO2-Ausstoß in fünf Jahren um rund 3.400 Tonnen vermindert. Im Vergleich erzeugt ein Privathaushalt von zwei 2 Personen im Jahr ca. acht Tonnen. Im Übrigen konnte die Anzahl der Server durch die Virtualisierungstechnik von 450 auf 100 reduziert werden.

Neues Rechenzentrum eingeweiht

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.): Stephan Gieseler (Direktor Hessischer Städtetag), Ulrich Künkel (Geschäftsführer ekom21), Bertram Hilgen (Oberbürgermeister Stadt Kassel), Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21), Oswin Veith (Aufsichtsratsvorsitzender ekom21) und Gerhard Schultheiß (Vorstandsvorsitzender ekom21).