Pionierarbeit in Meißner

 

Die ekom21 hat einen neuartigen Service in ihr Portfolio aufgenommen. Mit Videma (Virtuelles Desktop Management) wird dem Kunden die Möglichkeit geboten, die Bereitstellung seiner Arbeitsplätze ins Rechenzentrum der ekom21 zu verlagern, um so die Administration vor Ort eklatant zu verringern. Mit diesem Service werden nun zusätzlich zu den zentralen Server- und Anwendungsdiensten (z. B. zentrale Verfahren, eMail und Antiviren-Service, etc.), auch die Arbeitsplätze auf Basis des Full-Service-Gedankens dem Kunden zur Verfügung gestellt. Mit dem Service Videma wird im Bereich der eServices ein weiterer Baustein der Desktop-Services der ekom21 hinzugefügt.

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Die Leitung fest im Griff (v.l.n.r.): Jürgen Siemon und Geschäftsführer Ulrich Künkel (ekom21), Dirk Mell (Gemeinde Meißner), Torsten Jacobs (ekom21), Bürgermeister Friedhelm Junghans sowie Jörg Engelbrecht und Norbert Knöpp (ekom21)

Innovatives Meißner
Die Gemeinde Meißner, Werra-Meißner-Kreis, ist Pilotkunde bei der Desktop und Anwendungs-Virtualisierung.

Wie viele andere Kommunen hatte Meißner eine Infrastruktur, die aus unterschiedlichen Komponenten und Services bestand. Beispielsweise waren ein Novell-Netzwerk mit Exchange-Server, 11 PC-Arbeitsplätzen und einem Notebook sowie verschiedener Standardsoftware und Verfahren im Einsatz. Außerdem waren noch Zugänge und Zugriff auf Datev (Finanzbuchhaltung), Zeiterfassung, Telefonanlage und ein VPN-Zugang vorhanden.

Im Zuge der notwendigen Erneuerung der Netzwerkkomponenten und Arbeitsplätze wurde die Frage nach möglichen Alternativen zum traditionellen Netzwerkbetrieb in der Verwaltung gestellt. Denn es kann nicht das Ziel sein, kurzfristig Investitionen zu sparen, um langfristig höhere Aufwände zu haben. Auch die Nachhaltigkeit solcher Erneuerungen müssen betrachtet und bewertet werden.
Nicht nur in der Administration, sondern auch im täglichen „Handling“ konnten mit dem ekom21-Service wertvolle Ressourcen geschont werden. Das Anforderungsprofil dabei war umfangreich. Meißner wollte die Bereiche

  • Postfach/Exchange
  • Filedienste
  • Printdienste
  • Speicherdienste
  • Datensicherung
  • Internet-Services
  • SQL-Dienste
  • Domänendienste
  • Antivirus

sichergestellt wissen.

Klare Abgrenzungen
Jürgen Siemon erinnert sich: „Das Projekt hatte auch seine Tücken, wobei es meistens nicht die vermuteten Themen sind, die Schwierigkeiten bereiten. Und so ganz ohne Aufwand geht es auch bei der Virtualisierung von Arbeitsplätzen nicht“. Dabei war allen Beteiligten klar, dass sich erkennbare Vorteile, auch im betriebswirtschaftlichen Bereich, erst im Laufe des Betriebes zeigen.

„Es muss eine klare Abgrenzung erfolgen, wie individuell der Service ausgestattet sein soll – jede individuell erstellte Anwendung oder Sonderlösung muss später weiterhin gepflegt werden“, erklärt Siemon. Ziel ist, dass die verfügbare Bandbreite mit der Anzahl der Arbeitsplätze wächst – insbesondere bei größeren Anforderungen an den Austausch lokaler Daten (wie zum Beispiel Scanner, USB-Sticks, Digitalkameras oder Datenverarbeitung auf lokalen Geräten usw.). Wichtig dabei ist eine genaue Aufnahme der Ist-Umgebung sowie der Anforderungen des Kunden, dabei müssen insbesondere die Spezialfälle herausgearbeitet werden, wie die Druckumgebung und individuelle Anwendungen oder Geräte.

Die Gemeinde Meißner wollte seine lokale PC-Desktop- und Serverumgebung im Wege eines IT-Outsourcing funktional in eine von der ekom21 betriebenen, zentralisierten, serverbasierten und virtualisierten Hosting-Umgebung überführen. Statt einzelnen Komponente oder Anwendungen sollte der komplette Endanwender PC-Desktop sowie die bisherigen Server-Dienste durch die ekom21 virtualisiert betrieben und der Gemeinde Meißner zur Nutzung überlassen werden. Die lokal vorhandenen PC-Desktop-Systeme sollten durch neue Thin-Clients- oder auch Fat-Clients ausgetauscht werden.

Pilotprojekt erfolgreich
Im Falle Meißner wurde eine umfangreiche Prüfung vorgenommen, welche Geräte und Anwendungen sowie welche Services in Anspruch genommen werden sollten.

Heute, rund 6 Monate nach dem Pilotstart, läuft der Betrieb reibungslos. Mit den neuen „kleinen“ Arbeitsplatzgeräten erhält die Gemeinde Meißner der Zugriff auf die virtualisierten  Arbeisplatzumgebungen über die Weitverkehrsnetzanbindung (WAN).

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Norbert Knöpp, Jörg Engelbrecht, Jürgen Siemon und Torsten Jacobs (alle ekom21) sowie Michael Hartung von der Gemeinde Meißner (v.l.n.r.) beim Praxistest

Bürgermeister Junghans von der Gemeinde Meißner bestätigt: „Wir haben wirkliche Pionierarbeit geleistet. Aber der Aufwand im Vorfeld hat sich absolut gelohnt. Wir haben jetzt eine Infrastruktur, die nicht nur funktioniert, sondern uns auch in Fragen der richtigen Lizenzierung, der Dimensionierung eingesetzter Technik und die Verlagerung von technischer Verantwortung aus der Gemeinde in die ekom21“ die richtigen Antworten hat finden lassen.

Dieses Lob freut Jürgen Siemon: „Wir finden zusammen mit jedem Kunden die Antworten auf geforderte Optimierungen und steigende Mittelknappheit. Videma heißt insofern weg von der reinen technischen Betrachtung, hin zur Nutzensicht“, erläutert der Fachbereichsleiter das Konzept.

Haben auch Sie Interesse an Videma?

Jürgen Siemon
eMail: Juergen.Siemon@ekom21.de

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