Fortschrittlich und bürgerfreundlich

 

Mit gleich zwei guten Neuigkeiten konnte Bürgermeister Walter Blank von der Gemeinde Münster, Landkreis Darmstadt-Dieburg, vor die Presse treten.

Erstens: Die Eröffnung eines Bürgerbüros für den Ortsteil Altheim. Zweitens: Die Inbetriebnahme von mobs21, dem mobilen Bürgerservice der ekom21. Der silberne Alukoffer, in dem sich ein komplettes Bürgerbüro versteckt, unterstreicht den Ruf Münsters als fortschrittliche und bürgerfreundliche Kommune

Erster Besucher
Heinz Raab (rechts, sitzend) war der erste Besucher des neuen
Bürgeramtes. Es gratulierten (v.l.n.r.) Petra Krauss, Bürgermeister
Walter Blank und ekom21-Mitarbeiter Norman Albert

Mehr Service 
Im Rahmen einer Pressekonferenz wurden Räumlichkeiten und mobs21 im Gustav-Schoeltzke-Haus zahlreichen Pressevertretern vorgestellt. 
Das 1905 erbaute Schulgebäude und Anfang der 60er Jahre als Kindergarten genutzte Haus beherbergt mittlerweile die Bücherei Altheims. Außerdem werden die Räumlichkeiten von Verbänden, Vereinen und der Volkshochschule für Zusammenkünfte und Kurse genutzt. Da drängte sich die Einrichtung eines Bürgerbüros geradezu auf. „Dies ist eine hervorragende Möglichkeit, das schöne Gustav-Schoeltzke-Haus zu nutzen“ erklärte Bürgermeister Walter Blank sichtlich zufrieden. 
Fortschrittlich und bürgerfreundlich
Petra Krauss demonstriert Bürgermeister Walter Blank
den mobilen Bürgerservice 
Münster verbessert damit nicht nur sein Dienstleistungsangebot für den rund 3.000 Einwohner zählenden Ortsteil „Altheim“, sondern ist mit mobs21 auch auf aktuellem Stand fortschrittlicher Technologie. Mit Einsatz des mobilen Bürgerservice können in Altheim nun auch Tätigkeiten durchgeführt werden, die bislang nur im Rathaus der Kerngemeinde möglich waren; so zum Beispiel die Beantragung von Reisepässen oder Personalausweisen. Auch An- und Ummeldungen, Änderungen von Lohnsteuerkarten, Beglaubigungen von Dokumenten und Unterschriften sowie weitere Dienstleistungen des Einwohnermeldewesens sind möglich. 
Reger Zuspruch
Heute, rund zwei Monate nach der Eröffnung wird in Münster eine erste Bilanz gezogen. „Die Erweiterung unseres Dienstleistungsangebotes ist von den Bürgerinnen und Bürgern sehr positiv aufgenommen worden“, so Bürgermeister Blank. Tatjana Maier, Arbeitsgruppenleiterin Einwohnerwesen, bestätigt: „Das Bürgerbüro wird rege besucht und der neue Service gut angenommen“.

Das Meldewesen-Team von Münster (v.l.n.r.): Arbeitsgruppen-
leiterinTatjana Maier, Melanie Dollansky und Petra Krauss
 
Dabei achtet Münster auf Effizienz und Wirtschaftlichkeit, denn in Zeiten knapper Kassen müssen die Kommunen ihre Abläufe effektiv, aber dennoch bürgerfreundlich gestalten. Um die Besuche zu „kanalisieren“, ist das Bürgerbüro Altheim einmal pro Woche, Dienstags in der Zeit von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An jedem ersten Dienstag im Monat hält Bürgermeister Blank parallel zu den Öffnungszeiten seine Bürgersprechstunde ab. Vom Meldewesen-Team aus dem Rathaus ist hauptsächlich Melanie Dollansky vor Ort; vertreten wird sie von Petra Krauss. 
Ökonomisch durchdacht war auch die Anschaffung des mobilen Bürgerservice. mobs21 ist primär für das Bürgerbüro angeschafft worden, kann aber auch für Hausbesuche bei Behinderten, Kranken und allen anderen Personen, für die ein Behördengang nur mit erheblichem Aufwand verbunden wäre, eingesetzt werden. Ein stationärer Arbeitsplatz bietet diese Flexibilität nicht. 

Über mobs21 

Der mobile Bürgerservice ermöglicht die Bearbeitung von Dienstleistungen vor Ort mit Hilfe mobiler Ausrüstung – von der Auskunft und Beratung über die Antragsannahme bis hin zur Bezahlung. Dabei stehen die gleichen Leistungen wie im Rathaus zur Verfügung. 
Das Einwohnerwesen „PAMELA“ (für Melde-, Pass- und Ausweisangelegenheiten) ist ebenso integriert, wie die ekom21-Lösungen für Gewerberegister oder Kfz-Zulassung. Internetzugang sowie Zugriffsmöglichkeiten auf Microsoft Outlook sind ebenfalls realisiert. 
Dem Einsatzort ist keine Grenze gesetzt; mit dem mobilen Bürgerservice der ekom21 kann die Dienstleistung der Verwaltung dort erbracht werden, wo Bürgerinnen und Bürger anzutreffen sind oder wo sich spezielle Personengruppen aufhalten: Krankenhäuser und Altenheime, aber auch Einkaufspassagen, Arbeitsstätten, Kultureinrichtungen etc. – also vollkommen standortunabhängig. 
Einzige Voraussetzung für den Betrieb ist, neben der Stromversorgung, ein verschlüsselter Mobilfunk-Zugang über UMTS/GPRS zur ekom21. Der mobile Bürgerservice der ekom21 beinhaltet ein Notebook, einen kompakten Tintenstrahldrucker, einen Scanner, ein Chipkarten-Lesegerät, eine UMTS-Karte, einen USB-Seriell-Adapter und optional ein Bezahlterminal (als mobiles EC-Cash-Gerät) sowie einen Fingerabdruck-Scanner.