Mensch im Mittelpunkt 

 

Steht man vor dem Gebäude der Kreishandwerkerschaft Bergstraße, vermutet man eine eher unscheinbare Organisation. Erst ein Blick hinter die Fassade eröffnet – wie so oft im Leben – die wahren Ausmaße: Nebengebäude, Werkstätten, Schulungsräume, eine Großküche, Gewächshäuser.

Kreishandwerkerschaft Bergstraße
Roland Rothenberger (Kommunalberater ekom21), Simone Kissel (Personalsachbearbeiterin der KHB), KHB-Hauptgeschäftsführer Walter Gruß sowie der stv. Geschäftsführer Udo Becker (v.l.n.r.)

Es herrscht rege Betriebsamkeit auf dem Gelände. Junge Menschen, meist in Arbeitskleidung, wechseln von hier nach da. Auf den ersten Blick erkennt man Handwerker, Gärtner und Köchinnen. Mittendrin in diesem Getümmel: Walter Gruß, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergstraße (KHB). „Es ist gerade Pause“, erklärt Gruß, der sich zwischendurch immer mal Zeit nimmt, um mit seinen Lehrlingen ein paar Worte zu wechseln.

Soziale Verantwortung
„Wir bilden hier rund 250 junge Menschen aus und das in unterschiedlichen Ausbildungssparten. Neben traditionellen Handwerksberufen, wie Tischler, Maurer oder Metallbauer, gehören auch Friseure oder Gärtner dazu“, so Gruß.

Meist sind es Schulabgänger, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben und die von der Bundesagentur für Arbeit oder „Neue Wege Kreis Bergstraße“ zugewiesen werden. Zusätzlich führt die KHB pro Jahr an die 50 berufsvorbereitende Maßnahmen durch – alles mit eigenem Personal.

Walter Gruß und sein Team tragen dabei eine hohe gesellschaftliche und soziale Verantwortung, denn neben dem Ausbildungsbetrieb und den berufsvorbereitenden Maßnahmen unterhält die KHB zusätzlich noch eine Werkstatt für Behinderte. Hier werden rund 90 Menschen mit psychischer Erkrankung oder seelischer Behinderung beschäftigt.

Wesentliche Entlastung
Bei der Fülle von Aufgaben ist jede Arbeitserleichterung willkommen, wie Gruß bekräftigt: „Wir müssen uns auf die Menschen und unsere Arbeit konzentrieren – nicht auf technische Details, denn für so etwas gibt es Profis“. So wurde die KHB auf die ekom21 aufmerksam. „Begonnen haben wir mit der Personalabrechnung und kurz darauf kam noch die Arbeitszeiterfassung dazu. Jüngst haben wir das Mitarbeiterportal in Betrieb genommen. Die Produkte der ekom21 haben uns erheblichen Aufwand abgenommen“, so der Hauptgeschäftsführer weiter.

Bei der KHB ist das Personalabrechnungs- und Personalmanagement-System LOGA im Einsatz; monatlich werden damit rund 400 Fälle verarbeitet – darunter sämtliche Auszubildende. Hessenweit wird LOGA von über 1.000 Mandanten mit 115.000 Personalstämmen zentral genutzt. Weitere 15.000 Personalstämme werden über Softwareüberlassungs- und Pflegeverträge bedient.

Mit dem Mitarbeiterportal werden den KHB-Mitarbeitern alle relevanten Informationen aus dem Personalwesen umfassend und aktuell zur Verfügung gestellt. Diese Web-Applikation ermöglicht es beispielsweise, Urlaubsanträge oder Zeitkorrekturen auf elektronischem Weg zu stellen. Durch automatisierte Arbeitsprozesse wird die Effizienz gesteigert und Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt.

Hohe Zufriedenheit
Die Umstellung auf das neue Personalbrechnungssystem und die Einführung der anderen LOGA-Module erfolgte bei der KHB zielgerichtet und zügig. „Wir sind mit den Leistungen der ekom21 sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit läuft unkompliziert und wir gewinnen durch die Automation Zeit“ bestätigt Gruß. Zeit, die die Kreishandwerkerschaft Bergstraße wieder für das Wesentliche nutzen kann.