​Hamburg setzt auf owi21

 

Die Freie und Hansestadt Hamburg wird ab Januar 2011 owi21 für die Bearbeitung von Verkehrsordnungswidrigkeiten einsetzen. Einen entsprechenden Vertrag haben am 28. Juni 2010 die ekom21-Geschäftsführer Bertram Huke und Ulrich Künkel sowie Thomas Steffens (Freie und Hansestadt Hamburg) und Dr. Johann Bizer (Dataport) unterzeichnet. Das Verfahren wird unter dem Namen Dataport.OWI eingesetzt.

Vertrag unterzeichnet (v.l.n.r.): Bertram Huke (Geschäftsführer ekom21),
Stephan Scholz (Dataport), Thomas Steffens (Behörde für Inneres),
Ulrich Künkel (Geschäftsführer ekom21), Thomas Ramm (Dataport).
Vorne sitzend: Dr. Johann Bizer.
Rund 1,3 Millionen Verkehrsordnungswidrigkeiten werden pro Jahr in der Hansestadt bearbeitet. Ab 2011 wird das über das moderne, auf einem Browser basierende Verfahren geschehen. Abgerundet wird das neue Verfahren durch die elektronische Akte, die zeitgleich in der Hamburger Bußgeldstelle eingeführt wird.
Zurzeit wird die neue Systemumgebung aufgebaut – Mitte September bis Ende Oktober soll ein Integrationstest stattfinden. Im November werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hansestadt auf Dataport.OWI geschult. Ein Massentest folgt im Dezember, bevor im Januar, nach der letzten Buchung der Kasse für das Jahr 2010, die Datenübernahme erfolgen wird. Am 17. Januar 2011 wird die neue Software dann das erste Mal im Einsatz sein.