​ema21

 

Effiziente Unterstützung bei Behördenauskünften

Die Anzahl der durchgeführten „Auskünfte“ aus den Melderegistern der Kommunen steigt von Jahr zu Jahr.

Allein im Bundesland Hessen werden jährlich mehrere hunderttausend Anfragen durchgeführt. Teilweise werden diese immer noch auf herkömmlichem Weg -in schriftlicher Form- erstellt und per Postversand an die zuständige Meldebehörde versendet.


Nach der manuellen Bearbeitung und Beantwortung durch die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter in den Meldebehörden erfolgte der Rücktransport wiederum auf dem Postweg. Die Beantwortung eines jeden herkömmlichen Auskunftsersuchens bedeutet nach wie vor einen erheblichen Aufwand, Portokosten und nicht zuletzt lange Antwortzeiten.


Die Änderung der gesetzlichen Vorschriften des Bundes mit dem Bundesmeldegesetz hat die Möglichkeiten, dass durch den Einsatz moderner Technologien Behördenauskünfte auf elektronischem Weg eingeholt und somit entsprechende Synergieeffekte erzielt werden können, noch weiter verbessert

Die ekom21 hat deshalb das Verfahren ema21 die sog. einfache Behördenauskunft i. S. v. § 38 Bundesmeldegesetz  komplett überarbeitet und nutzt konsequent die Möglichkeiten der Standardisierung.

Über das Verfahren ema21 können alle für die Aufgabenerfüllung der datenabrufberechtigten Behörden notwendigen einfachen Behördenauskünfte gemäß den geltenden Rechtsvorschriften aus den Melderegistern übermittelt werden.

Besonders die Integration der einfachen Behördenauskünfte in die jeweiligen Fachverfahren ermöglicht es den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der datenabrufberechtigten Behörden eine Be- und Verarbeitung ohne Medienbruch direkt im Fachverfahren. Darüber hinaus bieten Onlineauskunftsfunktionen die Möglichkeit, durch die Eingabe unterschiedlicher Suchkriterien eine Person im jeweiligen Einwohnerdatenbestand zu ermitteln. Die Antwortnachricht bei Onlineabfragen wird unmittelbar nach Durchführung der Abfrage in einem Antwortdialog in der WEB-Anwendung angezeigt.

Ein Zugriff auf die Melderegister in Form der Datenabrufe darf „nur“ entweder unter Nutzung des Übermittlungsprotokolls XMeld und des Transportprotokolls OSCI-Transport (§ 2 Abs. 1 BMeldDAV) oder innerhalb von Rechenzentren und besonders  gesicherter verwaltungseigener Netze (§ 2 Abs. 4 BMeldDAV) erfolgen.

Dies bedeutet, dass man den Service der Datenabrufe nur mittels eines Zugangs in das Verwaltungsnetz der ekom21 nutzen kann.

Für eine Anbindung an unser Behördennetz besteht grundsätzlich die Möglichkeit ein sog. VPN-Anbindung (Virtual Privat Network) in unterschiedlichen Ausprägungen.

Alternativ ist – sofern man ggf. an das Behördennetz des Landes Hessen oder dem Verwaltungsnetz des Bundes und der Länder i. S. des ITNetzgesetzes (DOI) angeschlossen ist – auch ein Zugang über diese Netze möglich.