E-Government

Die Kommune kommt zum Bürger

Alternative zu räumlich gebundenem Dienstleistungsangebot

In einer Gesellschaft, die stetig älter wird, setzen immer mehr Städte und Gemeinden auf einen mobilen Bürgerservice. Denn viele ältere Bürger stehen vor gleichen oder ähnlichen Herausforderungen wie Ilse Maier und Frida Müller. Oft ist die Anreise für sie beschwerlich, da mit kaum überwindbaren Hürden verbunden – angefangen mit altersbedingter Immobilität über kommunale Behörden, die nicht barrierefrei eingerichtet sind bis hin zu einer schlechten Anbindung abgelegener Ortschaften an öffentliche Verkehrsmittel.

Für Kommunen, die ihren Bürgern eine Alternative zum räumlich gebunden Dienstleistungsangebot anbieten möchten, hat ekom21 die passende Lösung: den mobilen Bürgerservice mobs21. Denn zahlreiche Verfahren erfordern noch immer einen persönlichen Kontakt zwischen Beamten und Bürgern, etwa eine Unterschriftsbeglaubigung auf Schriftstücken, Lebensbescheinigungen für Rentenzwecke oder auch ein neuer Reisepass, für den Fingerabdrücke genommen werden müssen.

mobs21: Ein Büro im Koffer

Das Herzstück des mobilen Bürgerservice ist ein Rollkoffer, der unter anderem Laptop und einen Drucker enthält. In der Basis-Ausstattung hat der Verwaltungsmitarbeiter über das Online-Tool PAMELA auf die Melde-, Lohnsteuer- und Ausweisdaten Zugriff, der Drucker erlaubt die Personalisierung vorläufiger Dokumente. Das Modul Pass enthält zusätzlich ein Kartenlesegerät und den für moderne Passdokumente benötigten Fingerabdrucks-Scanner. Mit dem Modul Kfz erhält der Verwaltungsmitarbeiter zudem alle Funktionen einer mobilen Zulassungsstelle. Das Modul Sitzung stellt außerdem ein Barcodelesegerät sowie einen Projektor zur Verfügung, der beispielsweise für Präsentationen bei kommunalen Sitzungen, Bürgerversammlungen und anderen Veranstaltungen genutzt werden kann.


mobs21 macht Ilse Maier froh – und andere Bürger ebenso

Ausgestattet mit mobs21 können städtische Verwaltungen ihre Dienstleistungen somit ortsunabhängig dort anbieten, wo Bürger anzutreffen sind. Sei es in Einkaufspassagen, an Arbeitsstätten, in Bibliotheken, anderen Kultureinrichtungen – oder im Fall von Ilse Maier und Frida Müller in der Wohnanlage für Senioren. Für die beiden Damen heißt das: Anstatt selbst zum Rathaus in der nächsten Ortschaft zu fahren, können sie einen Termin mit einem Verwaltungsmitarbeiter vereinbaren, dieser erscheint mit seinem Rollkoffer vor Ort und kann die erwünschten Dienstleistungen sofort und vollständig erbringen – in ihrem Fall also neue Reisepässe ausstellen. Gleiches gilt aber beispielsweise auch für Meldebescheinigungen, Lohnsteuerkarten, Beglaubigungen oder die Ummeldung des Wohnsitzes.

Vom mobilen Bürgerservice können allerdings nicht nur Senioren wie Ilse Maier und Frida Müller profitieren: Auch Behinderte, Kranke und alle anderen Personen, für die ein Behördengang nur mit erheblichem Aufwand verbunden wäre, können die Dienstleistung in Anspruch nehmen. Bürgernähe ist für viele Kommunen übrigens nicht der einzige Grund, sich für mobs21 zu entscheiden: Oft ist der mobile Bürgerservice auch einfach eine kostengünstige Alternative für wenig frequentierte Außenstellen.

Weiterführende Links

Bürgerservice wird mobil

http://www.kommune21.de/meldung_11155


Bürgernähe durch mobs21

https://www.ekom21.de/ekom21/Aktuelles/Seiten/Buergernaehe_durch_mobs21.aspx


T-Systems rollt mit Bürgerkoffer an

http://www.computerwoche.de/a/t-systems-rollt-mit-buergerkoffer-an,2301481,2